Apple und Microsoft sollen zu DRM-Einsatz gezwungen werden

Kopierschutz-Hersteller beruft sich auf DMCA

Der kalifornische Hersteller von Kopierschutz- und DRM-Technik, Media Rights Technologies (MRT), hat die großen Hersteller von Mediaplayer-Software, Apple, Microsoft, Adobe und Real, abgemahnt, um diese zum Einsatz von MRT-Kopierschutz-Software zu zwingen.

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MRT und deren Tochterunternehmen BlueBeat.com wollen die Software-Hersteller zum Einsatz der von MRT entwickelten "X1 SeCure Recording Control"-Technik zwingen. Zur Begründung der Forderung verweisen MRT und BlueBeat.com auf den Digital Millennium Copyright Act (DMCA), der die Umgehung effektiver Zugangskontrollen für digital gespeicherte Inhalte unter Strafe stellt. Die von den abgemahnten Unternehmen hergestellten Mediaplayer würden es jedoch ermöglichen, auch kopiergeschützte Musik über die analoge Ausgabe aufzuzeichnen. Folglich stellten die Mediaplayer verbotene Programme zur Umgehung "effektiver technischer Schutzmaßnahmen" im Sinne des DMCA dar.

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MRT droht, die Hersteller wegen der "analogen Löcher" in ihren Mediaplayern zu verklagen. Schließlich gebe es mit dem von RIAA und IFPI getesteten X1 SeCure Recording Control von MRT eine Abhilfe und das sei nach dem Gesetz erforderlich: "Gemäß DMCA stellt schon die Vermeidung eines wirksamen Urheberrechtsschutzes einen Gesetzesverstoß dar", zeigt sich MRT in der Pressemitteilung überzeugt. In einem Telefoninterview mit CNET wurde MRT-Chef Hank Risan noch deutlicher: "Wir geben den vier Unternehmen zehn Tage Zeit, gemeinsam mit uns eine Lösung für das Problem zu finden. Andernfalls werden wir vor einem Bundesgericht Klage einreichen und eine einstweilige Verfügung beantragen, um den Vertrieb der Produkte zu unterbinden."

Ein Sprecher von RealNetworks, Hersteller des RealPlayers, bezeichnete das Vorgehen von MRT als "neuartigen Versuch, ein Geschäft aufzubauen". Eine "verzweifelte Firma" versuche auf diese unkonventionelle Weise, ihr Produkt zu vermarkten.

Urheberrechtsspezialisten bezweifeln, dass MRT praktisch Aussicht auf Erfolg hat und stufen die Aktion ebenfalls als PR-Maßnahme ein. Jessica Litman, Rechtsprofessorin an der Universität Michigan und Autorin des Buches "Digital Copyright", erklärte, dass nach dem DMCA "kein Hersteller dazu gezwungen ist, sein Produkt so umzubauen, dass es ein neues Kopierschutzverfahren unterstützt." [Robert A. Gehring]

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den 20. Jun 2007

ah! das ist gut. und zusätzlich noch schockerbilder à la den zigarettenpackungen. bin...

ThadMiller 15. Mai 2007

Endgeräte wie MP3-Player müssen ja nen analogen Ausgang haben. Wie will man sonst die...

craesh 14. Mai 2007

Ohropax? :P

Anonymer Nutzer 14. Mai 2007

Gibt es Leute, die so blöd waren und das gemacht haben? :-D Früher oder später werden...

SH 14. Mai 2007

Gute Idee, die darfst du dann gleich in die Praxis umsetzen. Wenn du heute Feierabend...



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