Abo
  • IT-Karriere:

DRM: Neuer Name = besseres Image?

"Digitale Ermächtigung der Verbraucher"

Der Cheftechnologe des amerikanischen Bezahlsenders HBO fordert, DRM einen neuen Namen zu geben, um dessen Akzeptanz zu verbessern. In Zukunft solle es statt Digital Rights Management (DRM) besser "Digital Consumer Enablement" (DCE) heißen - schließlich gehe es ja darum, dass "diese Technologie den Verbrauchern eine bessere Nutzung von Inhalten ermöglicht".

Artikel veröffentlicht am ,

Bob Zitter, beim größten US-Bezahlsender Home Box Office (HBO) für Technologiefragen zuständig, hat am Dienstag auf dem jährlich in Las Vegas stattfinden Treffen der National Cable & Telecommunications Association (NCTA den Vorschlag unterbreitet, das bei Verbrauchern unbeliebte digitale Rechtemanagement umzubenennen, um dessen Akzeptanz zu erhöhen. "Ich möchte nicht mehr länger den Begriff DRM benutzen", so Zitter. Dieser Begriff sei irreführend, denn er betone "Einschränkungen" statt "Gelegenheiten" hervorzuheben. Solche Technologien zum Schutz von Inhalten seien doch eigentlich dazu da, den Verbrauchern "eine bessere Nutzung der von ihnen bezahlten Inhalte zu ermöglichen". In Zukunft solle daher nur noch die Rede von "Digital Consumer Enablement" (DCE) - etwa mit "digitale Ermächtigung der Verbraucher" zu übersetzen - sein.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. 1WorldSync GmbH, Köln

Als Beispiel führte Zitter die Möglichkeit an, Verbraucher DVDs für die eigene Nutzung brennen zu lassen. Dazu könnte beispielsweise eine Set-Top-Box mit eingebautem DVD-Brenner dienen, was den Einzelhandel mit DVDs überflüssig machen könnte. Eine andere Möglichkeit wäre, Filme in hoher Auflösung zeitgleich mit dem Kinostart für zu Hause anzubieten.

Bisher würde HBO laut Zitter keine Filme in hoher Auflösung vermarkten, da es an passenden Kopierschutztechnologien bei den Verbrauchern mangeln würde. Schuld daran sei nicht etwa, dass es solche Technik nicht geben würde. Schuld sei vielmehr die Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC), die das Abschalten der analogen Ausgänge bisher verbieten würde, um die Verbraucher zu schützen, die sich Set-Top-Boxen ohne DRM gekauft haben.

Die Blogosphäre hat bereits auf den Vorschlag reagiert. Der Consumerist weist auf seiner Website in einem Kommentar darauf hin, dass das von Zitter vorgeschlagene "enablement" ja laut Merriam-Webster-Wörterbuch gar kein Wort der englischen Sprache sei und deswegen noch seiner Definition harre. Und in Fortune's Pawn wird gar nach der "Wortpolizei" gerufen. [Robert A. Gehring]



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. 298,00€
  3. 309,00€

Jaildri 10. Jun 2007

Moses 23. Mai 2007

"Feriencamp"

Captain 19. Mai 2007

Du bist meines Erachtens ein dummes Opfer der Indoktrinationswerrbung der Fa...

jacko 19. Mai 2007

Spielen können die Jungs, allerdings sind ihre Texte wirklich so wie du sie...

ZDragon 14. Mai 2007

Jedes Kind weiß doch: "Rechte" ist das, was uns nicht vorgeschrieben, aber ermöglicht...


Folgen Sie uns
       


Vaio SX 14 - Test

Das Vaio SX14 ist wie schon die Vorgänger ein optisch hochwertiges Notebook mit vielen Anschlüssen und einer sehr guten Tastatur. Im Golem.de-Test zeigen sich allerdings Schwächen beim Display, dem Touchpad und der Akkulaufzeit, was das Comeback der Marke etwas abschwächt.

Vaio SX 14 - Test Video aufrufen
Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      DIN 2137-T2-Layout ausprobiert: Die Tastatur mit dem großen ß
      DIN 2137-T2-Layout ausprobiert
      Die Tastatur mit dem großen ß

      Das ẞ ist schon lange erlaubt, aber nur schwer zu finden. Europatastaturen sollen das erleichtern, sind aber ebenfalls nur schwer zu finden. Wir haben ein Modell von Cherry ausprobiert - und noch viele weitere Sonderzeichen entdeckt.
      Von Andreas Sebayang und Tobias Költzsch

      1. Butterfly 3 Apple entschuldigt sich für Problem-Tastatur
      2. Sicherheitslücke Funktastatur nimmt Befehle von Angreifern entgegen
      3. Azio Retro Classic im Test Außergewöhnlicher Tastatur-Koloss aus Kupfer und Leder

        •  /