Ablösung für U3-Flash-Speicher verkündet

Microsoft und SanDisk kooperieren für neue Hard- und Softwareplattform

Die nicht sonderlich erfolgreich am Markt agierende U3-Flash-Speicherplattform wird langfristig abgelöst. Microsoft will zusammen mit SanDisk eine darauf aufsetzende Spezifikation erschaffen. Auch mit dem neuen System soll sich Software ohne Installation direkt vom Flash-Speicher laden lassen. Dabei soll die neue Plattform mehr Sicherheit und eine bessere Integration in Windows-Systeme liefern.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Unterschied zu normalen Flash-Speichern besitzen U3-Speicher eine Zusatzsoftware, um Applikationen von einem externen Datenträger zu laden, ohne dass die betreffende Software installiert werden muss. Außerdem sollen sich persönliche Einstellungen eines Windows-Systems auf jeden beliebigen PC bringen lassen, ohne dabei vertrauliche Daten auf einem anderen Rechner zu hinterlassen. Das im Jahr 2005 von SanDisk und M-Systems gegründete Gemeinschaftsunternehmen U3 hat seither versucht, eine entsprechende Marktbedeutung zu erlangen. Bislang aber ohne durchschlagenden Erfolg, denn das U3-System blieb ein Nischenmarkt.

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Damit Applikationen ohne Installation von einem U3-Speicher geladen werden können, müssen diese speziell angepasst und "U3-fähig" gemacht werden. Basierend auf der U3-Entwicklung wollen Microsoft und SanDisk eine neue Spezifikation erarbeiten, die aus einer Hard- und Softwareplattform besteht. Die Software-Plattform soll es ermöglichen, bestehende an U3 angepasste Anwendungen leicht auf das neue System zu übertragen.

Während Microsoft neue Software für diese Plattform entwickelt, damit sich Windows-Applikationen vom Datenträger direkt ohne Installation starten lassen, wird SanDisk an passenden Hardwarelösungen tüfteln. Dazu wird eine zusätzliche TrustedFlash-Sicherheitstechnik gehören, die SanDisk in seine Flash-Speicherkarten und Cruzer-Laufwerke integriert. Außerdem sollen alle Daten im Zusammenspiel mit der neuen Plattform verschlüsselt werden, um einen Missbrauch zu verhindern. Microsoft will ab sofort Gespräche mit anderen Herstellern führen, die an einer Lizenzierung dieses neuen Softwareangebots interessiert sind.

Wie das neue System heißen wird, ist nicht bekannt. Fest steht nur, dass erste Produkte erst Mitte 2008 in den Handel kommen werden und dass Microsoft und SanDisk dafür ein eigenes Unternehmen gegründet haben. Auch zum Namen des Unternehmens machten beide Firmen keine Angaben. SanDisk will U3 weiter unterstützen, bis die neue Generation auf den Markt kommt. Voraussichtlich wird U3 dann langfristig aufgelöst.

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Meier 01. Sep 2007

Also ich habe mit gestern die U3 Softrware angeschaut , ich war begeistern blos jetzt...

Jack Sparrow 12. Mai 2007

Der erste Weg für alle Mac- und Linuxbenutzer. Seither bin ich mit meinem Cruzer so...

mbirth 12. Mai 2007

Dann hast Du Dich wohl nicht richtig informiert. http://www.u3.com/support/#CQ3 Grüße...

vb 12. Mai 2007

Irgendwo hab ich mal gelesen das man die Linuxinstallation auf dem USB stick auch...

agagsga 11. Mai 2007

ja die registry is wirklich das schlimmste an windows :\ die dummen U3 sticks haben sich...



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