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Streik bei der Telekom

96,5 Prozent stimmen in der Urabstimmung für Streik. Mit einer großen Mehrheit von 96,5 Prozent haben sich die von Verdi zur Urabstimmung aufgerufenen Telekom-Mitarbeiter für einen Streik ausgesprochen. Der Arbeitskampf soll schon am Freitag, dem 11. Mai 2007 starten.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Telekom steht im Streit um die Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern in neue Service-Gesellschaften vor dem größten Arbeitskonflikt seit der Privatisierung 1995. In den neuen Gesellschaften unter dem Dach von T-Service sollen die Mitarbeiter für weniger Geld länger arbeiten, was die Gewerkschaft Verdi ablehnt.

Während die Telekom unter Verweis auf ihr Angebot betont, die Tür für Verdi stehe offen, ist man bei Verdi der Ansicht, die Telekom verweigere, mit Verdi "vorrangig über einen Tarifvertrag zum Auslagerungsschutz zu verhandeln".

Mit dem Streik will Verdi vor allem Geschäftskunden treffen, wodurch sich auch Wettbewerber der Telekom bedroht fühlen. Sie sind auf die Zusammenarbeit mit der Telekom angewiesen, da sie in Teilen deren Infrastruktur nutzen. Die Financial Times Deutschland berichtet zudem, Verdi erwäge, auch bestehende Tarifverträge zu kündigen, um den Streik ggf. auszuweiten.


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