Telekom: Verdi droht mit Flächenbrand
Dies könne passieren, wenn sich die Telekom, wie zu vermuten ist, bei der Verlagerung auf den § 613 a BGB (Betriebsübergang) bezieht. Dadurch könnte nach einer einjährigen Schutzfrist die Anwendbarkeit von Betriebsvereinbarungen und Tarifvereinbarungen in Frage gestellt werden.
Telekom Vorstandsvorsitzender René Obermann hatte verlauten lassen, dass man Call-Center-Mitarbeiter, die derzeit bei T-Com arbeiten, zu T-Mobile verlagert, wenn der ursprüngliche Plan zur Verschiebung nach T-Service mit Verdi nicht zu machen sei. Bei T-Mobile herrscht ein niedrigeres Lohnniveau als bei T-Com.
Streiken könnten, falls die rechtlichen Voraussetzungen durch die laufende Urabstimmung entstehen, derzeit nur die betroffenen 50.000 Mitarbeiter. Wenn Verdi allerdings den T-Mobile-Tarifvertrag aufkündigen sollte, würde eine ganz neue Situation entstehen, so die FTD. Der Arbeitskampf könnte dann erheblich ausgeweitet werden.
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