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Neue Centrino-Notebooks von FSC, MSI, Sony und Toshiba

Breite Akzeptanz für Santa-Rosa-Plattform. Auf Basis von Intels neuem Chip-Bundle Santa Rosa haben zahlreiche Hersteller neue Notebooks für den privaten und beruflichen Einsatz vorgestellt. Auf dem deutschen Markt dürften zuerst die Geräte von Fujitsu-Siemens, MSI, Sony und Toshiba erscheinen.
/ Nico Ernst
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Wie berichtet , kommt Intels Santa Rosa unter zwei Markennamen in den Handel: Business-Notebooks mit Fernwartungsfunktionen heißen "Centrino Pro", Consumer-Geräte ohne diese Ausstattung, aber sonst mit gleicher CPU und Chipsatz "Centrino Duo".

Manche Hersteller bieten auch Geräte zwischen diesen Extremen an, wie beispielsweise Fujitsu-Siemens. Deren neues "Lifebook S6410" stammt eigentlich aus einer Business-Serie, ist aber dennoch ein Centrino-Duo-Gerät.

Die Ausstattung mit integrierter 965GM-Grafik, WLAN, Bluetooth und einem UMTS-Modul mit HDSPA spricht eher für den professionellen Einsatz, ebenso wie das DVD-Laufwerk, das zu Gunsten eines zweiten Akkus entfernt werden kann. Mit beiden Stromspendern soll das Gerät laut Fujitsu-Siemens "einen ganzen Tag" lang durchhalten, vermutlich also acht Arbeitsstunden.

Angaben zu Prozessor und Turbo-Memory-Ausstattung machte der Hersteller noch nicht, das 13,3-Zoll-Notebook mit 1,7 Kilo Gewicht soll ohnehin erst im Juli 2007 zu Preisen um 2.000,- Euro auf den Markt kommen.

Bereits im Juni, vereinzelt vielleicht noch Ende Mai, will MSI seine komplett neue Serie "Megabook PR" auf den Markt bringen. Die Modelle PR200, PR300 und PR400 unterscheiden sich vor allem durch die Display-Größe von 12, 13,3 und 14 Zoll. Auch dank des entspiegelten Displays empfiehlt sich MSI für den geschäftlichen Einsatz, was TPM, integrierte Grafik und Fingerabdruck-Scanner unterstreichen.

Die drei Notebooks kommen als "Centrino Pro" auf den Markt, unterstützen also die Wartung aus der Ferne. Als Besonderheit bietet das 12-Zoll-Gerät einen HDMI-Ausgang, zusätzlich zum analogen VGA-Port. Der ist auch bei den beiden anderen Modellen Standard, DVI fehlt. Die Notebooks wiegen zwischen 1,8 und 2 Kilogramm und kosten 1.199,- (12 Zoll) bis 1.399,- Euro (14 Zoll), je nach Ausstattung.

Ganz auf den privaten Einsatz getrimmt ist dagegen Sonys "VGN-FZ11Z", das der Hersteller mit dem Slogan "Entertainment mit Stil" bewirbt. Das Notebook ist mit einem 15,4-Zoll-Display ausgestattet, aber recht kompakt gestaltet – es soll in die meisten Notebook-Taschen für 14-Zoll-Geräte passen. Dem Unterhaltungsansatz gerecht wird das neue Vaio durch externe Grafik mit Nvidias neuem GeForce 8400M GT samt 256 MByte Speicher.

Das Sony-Notebook ist wahlweise auch mit einem Blu-ray-Brenner samt HDMI-Ausgang erhältlich, kostet dann aber 1.999,- Euro. In kleineren Konfigurationen ist das 2,7 Kilo schwere Gerät auch ab 1.199,- Euro zu haben, auf den Markt kommt die neue Serie laut Sony Mitte Juni 2007.

Toshiba bietet zum Start von Santa-Rosa gleich fünf neue Notebooks an, die aus den Consumer-Serien "Satellite" (Modelle A200 und L30) und der Business-Reihe "Tecra" (M9, A9) stammen. Die neuen Geräte basieren zum Teil auf bereits vorgestellten Chassis, wie dem Satellite A200 mit 15,4-Zoll-Display.

Die bisherigen Notebooks A8 und M5 werden dagegen durch die Modelle A9 (15,4 Zoll) und M9 (14 Zoll) abgelöst. Beide neuen Business-Notebooks verfügen über eine spritzwassergeschützte Tastatur, für das A9 bietet Toshiba eine Docking-Station an, für das M9 einen Port-Replikator. Das 14-Zoll-Gerät M9 ist in der kleinsten Ausstattung für 1.499,- Euro zu haben, das größere A9 ab 1.299,- Euro, je nach Ausstattung kann es aber auch bis zu 1.799,- Euro kosten. Toshiba ist bisher der einzige Hersteller, der angibt, die Geräte "ab sofort" auszuliefern.


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