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KarstadtQuelles holpriger Angriff auf Amazon

Online-Versand myby für Elektronikartikel soll im Herbst 2007 starten. KarstadtQuelle und der Axel Springer Verlag halten an ihren Plänen fest, Elektronikartikel in einem eigenen Webshop zu verkaufen und damit eine Konkurrenz zu Amazon aufzubauen. Der Starttermin von myby, ursprünglich für Mitte 2007 angekündigt, hat sich jedoch auf den Herbst verschoben.
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Wie Walter Gunz, Geschäftsführer bei Springer, in einem Interview gegenüber der Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster) bestätigt, soll die Shopping-Plattform mit dem Arbeitstitel myby noch in diesem Jahr online gehen.

Das Vorhaben ist inzwischen allerdings sehr ehrgeizig(öffnet im neuen Fenster) : Vor Ostern gab es Krach zwischen dem Topmanagement und der Agentur, die den Online-Shop erstellen sollte. Der Vertrag wurde gekündigt, derzeit stellt der KarstadtQuelle-Konzern ein neues Team zusammen.

Die Frage, mit welcher Plattform der Shop umgesetzt werden soll, ist wieder offen: Möglicherweise soll myby mit Intershop realisiert werden, Erfahrungen im Hause sind bereits vorhanden, da die Shop-Software für quelle.de eingesetzt wird. Und dieses Know-how könnte nützlich sein, um den inzwischen recht knappen Zeitplan doch noch zu halten. Gunz räumte gegenüber der Financial Times Deutschland ein, dass es Verzögerungen gab, hält die Probleme inzwischen jedoch weitgehend für gelöst. "Es soll im Herbst losgehen."

Wie viel Geld das Joint Venture zwischen dem KarstadtQuelle-Konzern und dem Axel Springer Verlag kosten wird, wollte Gunz nicht verraten.


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