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Warnstreiks bei Arcor

Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. Im Streit um höhere Tariflöhne rufen die Gewerkschaften Transnet, IG Metall und GDBA Beschäftigte beim Telekommunikationsanbieter Arcor zu Warnstreiks auf.
/ Jens Ihlenfeld
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Bereits am Montag legten rund 100 Beschäftigte in Eschborn und Sulzbach ihre Arbeit vorübergehend nieder. Betroffen waren Teile der Übertragungstechnik, der Privatkunden- und Geschäftskundentechnik. Anlass seien die stockenden Tarifverhandlungen, so die Gewerkschaften: "Wir haben lange am Verhandlungstisch auf eine Einigung hingearbeitet, leider ohne Erfolg. Wir hoffen, dass das Unternehmen die Signale der Beschäftigten versteht", so Transnet-Vorstand Alexander Kirchner.

Am heutigen Dienstag soll es weitere Warnstreiks geben. Dann werden Beschäftigte in Berlin in den befristeten Ausstand treten. Auch für Mittwoch sind Aktionen geplant, dann steht die nächste Verhandlungsrunde an.

Die Gewerkschaften Transnet, IG Metall und GDBA verlangen für die rund 3.700 Beschäftigten Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Das letzte Angebot der Arbeitgeber lag bei 3 Prozent bezogen auf zwölf Monate Laufzeit. Außerdem sollte es eine Einmalzahlung in Höhe von 1 Prozent des jeweiligen Jahreseinkommens geben.


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