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JVC bringt Full-HD-Camcorder mit 60 GByte großer Festplatte

Bis zu fünf Stunden Aufnahmezeit bei voller Auflösung. JVC hat mit dem Camcorder GZ-HD7 eine Kamera für hochauflösendes Video vorgestellt, die über eine eingebaute 60 GByte große Festplatte verfügt, auf die 5 Stunden lange Aufnahmen in höchster Auflösung passen.
/ Andreas Donath
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Die Kamera kommt mit drei CCD-Sensoren mit jeweils einer Auflösung von 1.016 x 559 Pixeln. Per Pixelshift wird kameraintern ein 1.920 x 1.080p-Signal und in einem zweiten Schritt ein 1080i-Signal erzeugt und auf der Festplatte mit einem JVC-eigenen MPEG2-Kompressionscodec gespeichert.

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Die Kamera verfügt über ein 10fach-Zoom mit optischer Bildstabilisierung und Anfangsblendenöffnungen von F1,8 bis F1,9. Drei Bildqualitäten sind einstellbar. Im FHD-Modus passen rund 5 Stunden Video auf die integrierte Festplatte. Aufgezeichnet wird mit 1.920 x 1.080 Pixeln und variabler Bitrate bei maximal 30 MBit/s. Im SP-HD-Modus zeichnet der GZ-HD7 mit 1.440 x 1.080 Pixeln auf, mit 7 Stunden Laufzeit, bei 22 MBit/s und ebenfalls variabler Bitrate. Wird schließlich der Modus 1440CBR gewählt, liegt die Bitrate konstant bei 27 MBit/s – die Laufzeit bei fünf Stunden.

Die Kamera verfügt über einen HDMI-Ausgang sowie einen USB-2.0-Anschluss, über den die MPEG2-TS-Videodateien von der Festplatte an Rechner geschickt werden. Die ebenfalls vorhandene FireWire400-Schnittstelle erlaubt die Datenübertragung an gängige Schnittlösungen. Via FireWire können auch 1440CBR-Daten in HD oder als DV-Dateien im SD-Format mit 720 x 576 Pixeln ausgegeben werden.

Zur Übertragung herkömmlicher Standardsignale dienen der S-Video- und Composite–Anschluss. Damit auch High-Definition-Geräte Zugang finden, die noch keine HDMI-Buchse aufweisen, sind zusätzlich ein analoger Komponentenanschluss und S-Video integriert.

Für das Gerät bietet JVC optional einen DVD-Brenner samt Dockingstation an. Die DVD-Brennstation CU-VD40 wird per USB an den Camcorder gesteckt. Die HD-Daten werden sowohl auf handelsübliche DVD-R- wie DVD-RW-Datenträger sowie auf DVD-DL (dual layer) mit einer maximalen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln geschrieben. Auch JPEG-Fotodaten können gespeichert werden. Die Fotos können bei dieser Kamera nicht nur auf die Platte, sondern auch auf SD-Karten gespeichert werden.

Über die Dockingstation kann die Combo auch per HDMI-Ausgang an den Fernseher bzw. Beamer angeschlossen werden. Im Lieferumfang ist die Windows-Software Cyberlink BD-Solution enthalten. Per Power Director für HD können so die Videos am PC geschnitten werden, Power Producer für HD erstellt aus den fertigen Filmen Blu-ray-discs und Power-Cinema für HD fungiert als Software-Player.

Der Camcorder kann vollautomatisch oder mit Hilfe von Programmautomatiken betrieben werden, besitzt jedoch auch einige manuelle Eingriffsmöglichkeiten. Zum einen kann das Gerät auch manuell scharf gestellt werden, zum anderen ist eine Zebra-Streifeneinblendung vorhanden, die überbelichtete Bildbereiche markiert. Manueller Weißabgleich, Zeit- und Blendenvorwahl sowie abschaltbare Gain-Verstärkung sind ebenfalls vorhanden. Die Kamera verfügt über einen Zubehörschuh und ein Mikrofoneingang ermöglicht den Einsatz externer Mikros.

Die JVC Everio GZ-HD7 soll 1.800,- Euro kosten, die Dockingstation noch einmal knapp 400,- Euro. Das Gerät misst 91 x 77 x 186 mm und wiegt leer, d.h. ohne Akku, 665 Gramm.


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