Abo
  • Services:
Anzeige

Sun will OpenID fördern

Neue Einsatzgebiete für das freie, dezentrale Identitätssystem

Im Vorfeld seiner Hausmesse JavaOne kündigte Sun eine Initiative rund um OpenID an, einen dezentralen Single-Sign-On-Mechanismus für das Web. OpenID erlaubt es, sich mit einem einzelnen Log-In auf verschiedenen Webseiten anzumelden, Sun will die Nutzung des Systems auf zusätzliche Anwendungen ausweiten.

OpenID wurde von Brad Fitzpatrick ins Leben gerufen, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com. Nutzer sollen sich mit OpenID auf unterschiedlichen Webseiten einloggen können, ohne dort einen eigenen Account anlegen zu müssen, z.B. um einen Kommentar in einem fremden Blog zu hinterlassen. Die dazu eingesetzte OpenID ist letztendlich nur eine URL, so dass einzelne Nutzer leicht mehre Identitäten haben können. Passwörter oder E-Mail-Adressen werden dabei nicht durch die Gegend gesandt.

Anzeige

Statt sich normal auf einer anderen Website einzuloggen, wird auf einer fremden, OpenID unterstützenden Website nur die OpenID angegeben - beispielsweise die URL des eigenen Blogs, in dem man in der Regel eingeloggt ist. Die externe Website ruft dann die entsprechende URL auf und findet darüber den passenden OpenID-Server. Die fremde Webseite wendet sich anschließend wieder an den Browser und teilt diesem den gefundenen OpenID-Server mit, so dass der Browser diesen kontaktieren kann. Wurde diese fremde Seite bereits früher einmal als vertrauenswürdig eingestuft, findet automatisch ein Log-In statt. Der gesamte Vorgang kann dabei komplett im AJAX-Stil ablaufen, so dass der Nutzer davon nichts mitbekommt. Wird dann ein Kommentar auf einem fremden Blog hinterlassen, kann dieses so die Identität überprüfen.

Derzeit ist OpenID aber eher für Anwendungen mit geringem Sicherheitsbedürfnis geeignet. Doch dies will Sun mit seiner Initiative ändern und dazu mit Partnern zusammenarbeiten und entsprechende Implementierungen für verschiedene Bereiche umsetzen. Unter anderem soll OpenID mit Techniken wie SAML und den Identifizierungsdiensten der Liberty Alliance zusammengeführt werden.

Zum Start bietet sich Sun für seine rund 34.000 Mitarbeiter als OpenID-Provider an, so dass diese sich damit auf OpenID-fähigen Webseiten ausweisen können. Dabei setzt Sun auf die Open-Source-Projekte OpenSSO und OpenDS.

Noch nicht entschieden ist, ob und wie Sun seine eigene Website auch OpenID-fähig machen wird, so dass sich Nutzer dort identifizieren können, ohne einen entsprechenden Account anlegen zu müssen.


eye home zur Startseite
BeowulfOF 08. Mai 2007

Keine Ahnung vom System, gelle? Aber erstmal meckern...

simonox 08. Mai 2007

aehm... und was ist dann infocard in vista wenn nicht etwas, was gut mit OpenID...

MrTweek 07. Mai 2007

Deswegen sollte das Ziel sein, dass es einen Standard gibt, der Überall funktioniert...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BAUSCH+STRÖBEL Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG, Ilshofen
  2. fluid Operations AG, Walldorf
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Ratbacher GmbH, Dortmund


Anzeige
Top-Angebote
  1. 529€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 629€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. 10,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Vernetztes Fahren

    Stiftung Warentest kritisiert Datenschnüffelei bei Auto-Apps

  2. Ransomware

    Redboot stoppt Windows-Start und kann nicht entschlüsseln

  3. Dan Cases C4-H2O

    9,5-Liter-Gehäuse mit 240-mm-Radiator

  4. iPhone 8 Plus im Test

    Warten auf das X

  5. Office

    Microsoft 365 zeigt LinkedIn-Informationen von Kontakten an

  6. Twitter

    Aggressive Trump-Tweets wegen Nachrichtenwert nicht gelöscht

  7. Mototok

    Elektroschlepper rangieren BA-Flugzeuge

  8. MacOS High Sierra

    MacOS-Keychain kann per App ausgelesen werden

  9. Sendersuchlauf

    Unitymedia erstattet Kunden die Kosten für Fernsehtechniker

  10. Spielebranche

    US-Synchronsprecher bekommen mehr Geld und Transparenz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Bundestagswahl 2017 IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung
  2. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. iZugar 220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt
  2. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  3. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: Dann genügt doch ein simples MBR Backup, oder?

    foho | 13:11

  2. Re: APFS

    flow77 | 13:11

  3. AMD Gaming Prozessoren ohne Probleme?

    lainio | 13:11

  4. Re: Echtzeit im Berufsleben

    Niaxa | 13:07

  5. Re: Zusammenhang Dateisystem und Anwendung

    Huetti | 13:06


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:22

  4. 12:02

  5. 11:55

  6. 11:43

  7. 11:28

  8. 11:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel