Spieletest: NBA Street Homecourt - Next-Generation-Dunks
Funsport-Reihe schafft Sprung auf PS3 und Xbox 360. Neben der NBA-Live-Reihe hat es Electronic Arts in den letzten Jahren geschafft, eine zweite Basketball-Serie erfolgreich im Markt zu etablieren – auch NBA Street ist mittlerweile ein Markenzeichen für unterhaltsamen, im Gegensatz zur Live-Reihe allerdings alles andere als ernsthaften Sport. Mit NBA Street Homecourt erscheint das Konzept jetzt auch erstmals für PlayStation 3 und Xbox 360.
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Das grundsätzliche Spielkonzept ist auch im insgesamt vierten NBA-Street-Spiel dasselbe geblieben: Zwei Teams mit je drei Spielern treten auf mehr oder weniger zwielichtigen Hinterhof-Courts gegeneinander an und versuchen nicht nur Punkte zu machen, sondern dabei auch so gut wie möglich auszusehen. Taktik und realistische Spielzüge spielen dabei keine Rolle, übermenschliche Dunkings und toll aussehende Steals dafür umso mehr.
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Im Vergleich zu den Vorgängern präsentiert sich Homecourt dabei allerdings deutlich zugänglicher: Das Durchführen auch der spektakulärsten Tricks gelingt nun deutlich einfacher, schon nach kurzer Einarbeitungszeit funktionieren auch spektakulärste Aktionen durch Druck auf zwei Trickknöpfe und gleichzeitigen Einsatz der Schultertasten ganz problemlos. Zusätzlich wird jetzt aber auch mehr Wert auf die Defensivarbeit gelegt – wer sich zwei Team-Kollegen auswählt, mit denen er den Platz betritt, sollte eben nicht nur Dunking-Champions auswählen, sondern mindestens auch einen Charakter, der gut blocken kann, den Gegner rabiater angeht oder in der Lage ist, den Ball abzuluchsen.
Insgesamt gewinnt das Spiel so deutlich an Dynamik: Die umständliche Bedienung des Trick-Sticks fällt weg, Steals ermöglichen dafür das Durchführen rascher Gegenangriffe. Auf Gamebreaker, tolle Zeitlupeneinstellungen, 360-Grad-Kameraddrehungen und andere spektakuläre Aktionen muss natürlich trotzdem nicht verzichtet werden – es gibt sogar deutlich mehr als je zuvor.
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Kernstück des Spiels ist ganz klar der Karrieremodus, in dem der Spieler zunächst sein virtuelles Alter Ego selbst erschafft und dann von Herausforderung zu Herausforderung reist. Dabei geht es nicht nur ums Gewinnen, auch bestimmte Sonderaufgaben werden gestellt – etwa eine Mindestanzahl von Dunkings oder Fernwürfen im Korb zu versenken. Erfolge schalten übrigens auch nach und nach mehr von den original lizenzierten NBA-Profis frei, die dann ins eigene Team aufgenommen werden können.
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Abseits der Karriere-Modus gibt es für Solo-Spieler allerdings nicht mehr sonderlich viel zu entdecken; dafür kann dank mehrere Multiplayer-Optionen auch mit Freunden auf Korbjagd gegangen werden. Erfreulich: NBA Street Homecourt wurde extra für die neuen Konsolen PlayStation 3 und Xbox 360 entwickelt und sieht dementsprechend gut aus: Hochaufgelöste Spieler und Plätze, tolle Animationen und Effekte – gäbe es nicht gelegentliches Kantenflimmern, würde der Titel optisch fast rundum begeistern.
NBA Street Homecourt ist für Xbox 360 und PlayStation 3 im Handel erhältlich und kostet etwa 60,- Euro.
Fazit: NBA Street Homecourt ist der beste Teil der Reihe – was vor allem an der grandiosen Optik und der vereinfachten Bedienung liegt. Letztere ermöglicht auch Einsteigern bereits nach wenigen Minuten spektakuläre Tricks, Profis bekommen dank sehr variabler Kombinations- und Remix-Aktionen aber ebenfalls genug Variation geboten. Einzig die etwas eingeschränkte Modi-Auswahl verhindert, dass NBA Street Homecourt rundum überzeugt.