Telekom: Verdi setzt auf Streik

Tarifkommission beschließt Urabstimmung

Im Streit um die Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern in neue Service-Gesellschaften setzt Verdi nun auf Streik. Die zuständige Tarifkommission Gewerkschaft hat einstimmig die Durchführung einer Urabstimmung beschlossen. Ein Streik rückt damit nahe.

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Die Telekom-Führung habe alle Signale von Verdi für eine Einigung beharrlich ignoriert, kritisiert die Gewerkschaft. Die Fronten sind dabei verhärtet, erklärte doch die Telekom auch auf ihrer Hauptversammlung gestern, die Tür sei weiterhin offen. Nur ist für Verdi das Angebot der Telekom keine Grundlage für weitere Verhandlungen.

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"Nun sind die Beschäftigten der Telekom aufgerufen, ihre Meinung zum Konfliktkurs des Managements zu äußern. Wir sind bereit, mit den Kolleginnen und Kollegen für einen tarifvertraglichen Sozialplan zu kämpfen", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder nach der Sitzung des Gremiums am 4. Mai 2007 in Köln. In der bevorstehenden Urabstimmung werden die Tarifbeschäftigten zu ihrer Streikbereitschaft und die Beamten zu ihrer Solidarität befragt.

Hintergrund des Streits zwischen Telekom und Verdi ist weiterhin die geplante Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern in neue Service-Gesellschaften, wo diese länger für weniger Geld arbeiten sollen. Im Rahmen der Auslagerung sollen die Gehälter bei gleichzeitiger Arbeitszeitverlängerung um vier Wochenstunden auf 38 Stunden um rund 20 Prozent gekürzt werden. Aus Sicht der Telekom sind dies notwendige Maßnahmen, um die Wettberwerbsfähigkeit der Arbeitsplätze wiederherzustellen und diese so zu erhalten.

Verdi lehnt die Forderungen ab. Alle Einschnitte des Arbeitgebers zusammengenommen führten zu Einbußen und Umverteilungen von mehr als 40 Prozent zu Lasten jeden einzelnen Arbeitnehmers, meint die Gewerkschaft.

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Die Urabstimmung wird von Montag, dem 7. Mai 2007, an bundesweit durchgeführt. Wegen der Vielzahl der Telekom-Standorte sind dafür drei Tage angesetzt.

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