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Studie: In Notebooks verdrängen Flashspeicher Festplatten

Flashspeicher soll in den kommenden Jahren erheblich günstiger werden. Ende 2009 sollen mehr als die Hälfte (60 Prozent) aller Notebooks mit Flashspeicher ausgerüstet sein, prognostiziert das Marktforschungsinstitut iSuppli in einer Studie. Die Autoren unterscheiden zwischen Hybrid-Festplatten (H-HDD), Solid State Disks (SSD) oder Intels Turbo Memory.
/ Andreas Donath
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Man geht davon aus, dass Ende 2009 58 Prozent der Flashspeicher-Notebooks mit einer Hybrid-Festplatte bestückt sind, die sowohl mechanische als auch statische Elemente beherbergt. Wesentlich geringer schätzt man den Verbreitungsgrad reiner Flashspeicher-Festplatten (SSD) in Notebooks ein, nämlich 28 Prozent. Im Bereich der extrem kompakten Notebooks sollen dabei deutlich mehr SSDs eingesetzt werden als in normal größeren Geräten.

Dass Flashspeicher viele Vorteile bieten, macht einen Nachteil bislang kaum wett: Sie sind schlichtweg deutlich teurer als ihre mechanischen Pendants. Doch durch einen starken Preisverfall bei NAND-Flash-Chips könnte sich dies künftig ändern.

ISupply rechnete vor, dass 2003 ein GByte Flashspeicher um den Faktor 100 teurer was als die gleiche Speichermenge auf einer Festplatte. Der Faktor soll nach Schätzungen der Marktforscher bis Ende 2008 auf 14 zusammenschrumpfen.


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