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ACE konkretisiert Verbotsforderung mobiler Musik-Player

Club rückt von pauschaler Verbotsforderung im Straßenverkehr ab

In einer Golem.de vorliegenden Stellungnahme hat der Auto Club Europa (ACE) seine Forderungen nach einem Verbot von mobilen Musik-Playern im Straßenverkehr konkretisiert. Im Kern rückt der ACE von seinem zunächst geforderten Verbot ab. Der Club sieht das Problem, dass der Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung nicht alle Verkehrsteilnehmer abdeckt, wenn es darum geht, sich durch Musik beeinträchtigen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Auffassung des ACE gilt der Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht für Fußgänger oder Inline-Skater. Letztere erreichen nach ACE-Angaben aber ähnlich hohe Geschwindigkeiten wie Radfahrer, der Paragraf müsste demnach auch für diese Verkehrsteilnehmer angewendet werden. Der genannte Paragraf fordert Fahrzeugführer auf, Sicht und Gehör im Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen. Hierbei bleibt offen, ob die aktuelle Rechtsprechung dies nicht schon längst in der Praxis bei Unfällen berücksichtigt.

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Ausdrücklich fordert der ACE, "ein permanentes, verkehrsgefährdendes Sich-Abkapseln von den Verkehrsgeräuschen und Signalen der Umgebung" zu verhindern. Hierbei lenkt der Club das Hauptaugenmerk auf Verkehrsteilnehmer, die bisher nicht als klassische Fahrzeugführer wahrgenommen werden. Allerdings lässt der Club in der aktuellen Stellungnahme offen, ob es ein generelles Verbot geben müsse. Möglicherweise reiche schon ein verändertes Bewusstsein für das Risiko, das mit dem Konsum lauter Musik im Straßenverkehr verbunden ist. Wie ein solches Umdenken erreicht werden soll, lässt der ACE offen.

In einer Presseerklärung hatte der ACE zunächst ein Verbot mobiler Musik-Player gefordert, weil diese zu stark vom Verkehrgeschehen ablenken. Dies könne bei übermäßiger Lautstärke dazu führen, dass akustische Warnsignale anderer Verkehrsteilnehmer nicht mehr wahrgenommen werden. In der heute veröffentlichten Stellungnahme rudert der ACE zurück und meint, dass man "nicht alle Einwirkungen auf die Verkehrsteilnehmer, die geeignet sind vom Verkehrsgeschehen abzulenken, verbieten kann oder sollte".



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auch ein biker 04. Mai 2007

Ohne Navi heißt nicht ohne Stadtplan... die Papierkarten sind immer noch am...

auch ein biker 04. Mai 2007

Natürlich würde ich mich etwas diplomatischer ausdrücken... wenn die Jungs was wollen...

blablablubblub 04. Mai 2007

Wenn schon klugscheissen, dann richtig: "„Martinshorn" - seltener, aber korrekt: „Martin...

Ickis 03. Mai 2007

Das ist mir schon klar. Aber wenn MP3-Player im Straßenverkehr GENERELL verboten werden...

ThadMiller 03. Mai 2007

Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen das viele seiner Fragen eher noch UNTER...


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