Progeny Linux Systems macht dicht

Gründer Ian Murdock wechselte im März 2007 zu Sun

Der Linux-Distributor Progeny hat seine Geschäfte eingestellt. Progeny- und Debian-Gründer Ian Murdock hatte im März 2007 eine Stelle bei Sun angetreten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit Ian Murdocks Anstellung bei Sun stellte sich die Frage, wie es mit dem Unternehmen des Debian-Projekt-Gründers weitergehen würde. Ohne Erklärung hat die Firma nun offensichtlich den Betrieb eingestellt - auf der Webseite findet sich lediglich die Nachricht, dass alle Geschäfte zum 30. April 2007 beendet wurden und die Domains der Firma zum Kauf bereitstehen. Eine Nachfrage von Golem.de bezüglich der Gründe wurde bisher nicht beantwortet.

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Progeny Linux Systems wurde 2001 von Ian Murdock gegründet und vertrieb anfangs eine erweiterte Variante der Debian-Distribution. Später bot die Firma auch Support für Red Hat Linux an und entwickelte schließlich unter dem Namen "Componentized Linux" eine schlanke Linux-Distribution, die sich den eigenen Bedürfnissen anpassen lassen sollte. Zuletzt beteiligte sich Progeny an der DCC Common Core, einem von verschiedenen Firmen entwickeltem Standard für Linux-Distributionen auf Debian-Basis.

Bei Sun soll Murdock unter anderem helfen, dass Solaris gegenüber Linux aufschließt und koordiniert daher die strategische Ausrichtung der Solaris- und Linux-Aktivitäten des Unternehmens.

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zartbitter 03. Mai 2007

Da bekommt man auf einmal Freiheiten und man weiss garnichts damit anzufangen.. Mein...

KillerCat 03. Mai 2007

Ach tatsächlich? Also ist OpenBSD gar nicht das sicherste OS-OS wo gibt? Hmmmm.... ;) Da...

nicoledus 03. Mai 2007

Das halt ich für eien Lüge. Wenn man einen Standarddesktop installiert, egal welche...

Unwichtig 02. Mai 2007

...aber zu Zeiten von Ubuntu obsolete.



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