"Mathematica wurde neu erfunden"
Im Hinblick auf Kompatibilität sei Mathematica 6 zwar als Update zu sehen, im Hinblick auf die Möglichkeiten, die die neue Version bietet, handle es sich aber um eine komplett neue Software, meint Stephen Wolfram, CEO of Wolfram Research: "Mathematica wurde neu erfunden."
Die Software für technische Berechnungen sei in der Version 6 enger geschnürt, natürlicher zu bedienen und stärker automatisiert, so dass sie sich für ein größeres Publikum eigne als bisher. Als zentrale Neuerung bezeichnet Wolfram Research die "Instant Interactivity". Damit lassen sich Modelle, Simulationen, Berechnungen oder Konzepte in wenigen Sekunden in vollständig interaktive Applikationen umwandeln.
Mit dem Wolfram Demonstrations Project(öffnet im neuen Fenster) hat der Softwarehersteller eine Anlaufstelle geschaffen, die schon jetzt über 1.000 Beispiele solcher interaktiven Applikationen bietet. Mathematica bringt dabei eine vollständige integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) mit.
Insgesamt soll Mathematica 6 über 1.000 neue Rechen- und Interface-Funktionen bieten, darunter "Dynamic Interactivity", womit sich mit einer Zeile Code ein ernsthaftes interactives Interface schaffen lassen soll. Hinzu kommen unter anderem neue Funktionen zur automatischen Visualisierung komplexer Funktionen und Daten und eine Sprache zur Integration verschiedener Datenformate.
Die Liste der Neuerungen von Mathematica 6(öffnet im neuen Fenster) ist lang, Wolfram Research listet sie anschaulich mit Beispielen. Zu haben ist die Software ab sofort unter anderem für Windows NT/2000/XP/Vista, MacOS X, Linux (x86/Itanium), Solaris (UltraSPARC/x86), HP-UX und IBM AIX. Die Preise liegen zwischen etwa 3.000,- und 4.000,- Euro.
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