OpenBSD 4.1 verfügbar
OpenBSD läuft in der neuen Version auf Landisk-Systemen(öffnet im neuen Fenster) mit SH4-Prozessor und verbessert die Unterstützung von Rechnern mit UltraSPARC-III-CPU. Viel getan hat sich auch bei der sonstigen Hardware-Unterstützung: So wurden die Treiber für verschiedene USB-Controller, Netzwerkkarten und SCSI-Controller aktualisiert. Zudem ist ein neuer Treiber enthalten, um BlackBerry-Geräte via USB aufzuladen.
Neu ist unter anderem auch eine BSD-lizenzierte Version von Pkg-Config, mit der sich Metadaten der installierten Softwarepakete abfragen lassen. Zudem ist mit Hoststated ein neuer Load-Balancing-Daemon verfügbar, der auch Host-Monitoring-Fähigkeiten besitzt. Die Entwickler aktualisierten darüber hinaus beispielsweise die Versionen von OpenSSH, OpenNTPD.
OpenBSD 4.1 enthält außerdem Software wie die Desktop-Oberfläche KDE 3.5.6 inklusive KOffice 1.6.2, den Webbrowser Mozilla Firefox 2.0.0.2 und die Java-Entwicklungsumgebung NetBeans 5.5. Ferner sind X.org 6.9, Perl 5.8.8 und PostgreSQL 8.2.3 in der neuen Version enthalten. Die Linux-Emulation, um Linux-Programme unter OpenBSD auszuführen, nutzt nun Bibliotheken des Fedora-Projektes und der Compiler GCC ist in den Versionen 2.95.3 und 3.3.5 in OpenBSD 4.1 integriert. Die Release Notes(öffnet im neuen Fenster) geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, eine umfassendere Liste gibt es im Changelog(öffnet im neuen Fenster).
Die neue Version steht auf diversen Servern für verschiedene Architekturen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Das Projekt verkauft OpenBSD 4.1 auch auf CD-ROM(öffnet im neuen Fenster).
Wie bei OpenBSD üblich, gibt es mit "Puffy Baba and the 40 Vendors(öffnet im neuen Fenster)" auch den passenden Song zur neuen Version. Dieser thematisiert dieses Mal die Auseinandersetzung mit den Linux-Entwicklern, die Hardware-Herstellern angeboten haben, Vertraulichkeitsvereinbarungen zu unterzeichnen, um Spezifikationen für die Treiber-Programmierung zu bekommen. Die OpenBSD-Entwickler sehen dieses Verhalten als gefährlich an und fordern frei zugängliche Hardware-Spezifikationen.
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