Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Bundesverwaltung will offene Dokumentenformate nutzen

Stärkere Anwendung offener IKT-Standards in Wirtschaft und Verwaltung gewünscht. Die Bundesregierung bekräftigte in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen, dass man weiterhin bestrebt ist, offene IKT-Standards in Wirtschaft und Verwaltung zu fördern. Im Rahmen der Initiative "Deutschland Online" von Bund, Ländern und Kommunen wurde die Standardisierung als eines von fünf Vorhaben ausgesucht, teilte die Bundesregierung mit.
/ Andreas Donath
1 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Das Ziel der Initiative ist die Entwicklung und Bereitstellung von fachlichen Standards für den elektronischen Datentransfer in Verwaltungsprozessen. Beispiele seien Standards wie XMeld für das Meldewesen, XBau für das Bauwesen und XJustiz für den elektronischen Rechtsverkehr.

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft habe die Bundesregierung am 28. Februar / 1.März 2007 in Berlin die internationale E-Government-Konferenz "Advancing eGovernment" veranstaltet, zu der nationale und europäische Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingeladen waren. Das beherrschende Thema war die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Förderung offener und standardisierter Dokumentenaustauschformate.

Nach Auffassung der Bundesregierung hat diese Konferenz entscheidende Impulse für eine stärkere Anwendung offener IKT-Standards in Wirtschaft und Verwaltung gegeben. Die Bundesregierung will in einem Plan zur Einführung offener Dokumentenformate in der Bundesverwaltung nun die kommenden Schritte diskutieren und umsetzen. Konkreter wurde die Bundesregierung nicht.


Relevante Themen