GeForce 8800 Ultra mit höherem Takt für 700,- Euro

So basiert die neue Karte weiterhin auf der G80-Architektur , und auch die Zahl der "Stream Processors", Nvidias neue Bezeichung für die parallel arbeitenden Shader-Pipelines, ist gegenüber dem GTX-Modell mit 128 Rechenwerken unverändert. Das gilt auch für die Speichermenge, die weiterhin bei 768 MByte steht.
Wie schon bei früheren Ultra-Ausgaben handelt es sich also nur um ein schneller getaktetes Modell. Nvidia hat hier im Vergleich zur GTX den GPU-Kern von 575 auf 612 MHz beschleunigt, die Shader-Einheiten laufen nun mit 1.500 statt bisher 1.350 MHz. Der GDDR-3-Speicher wurde von 900 auf 1.080 MHz physikalischen Takt beschleunigt.
Eigene Messungen muss Golem.de an dieser Stelle auch schuldig bleiben, da die 8800 Ultra noch nicht verfügbar ist. Laut Nvidia kommen die Karten ab dem 15. Mai 2007 in den Handel. Erst dann stehen auch die tatsächlichen Straßenpreise fest, Nvidia rechnet mit einem Preis von knapp unter 700,- Euro für die Ultra-Modelle. Dass sich das Unternehmen nun für eine Ultra-Variante entschieden hat, dürfte an dem kurz vor der Markteinführung stehenden R600-Chip vom AMD liegen: Bei der GeForce-7-Generation hatte sich Nvidia ein Ultra-Modell gespart, da die so bezeichneten Karten früher nur in sehr geringen Stückzahlen verfügbar waren und in der Branche das "U" in den Preislisten mancher Händler schon als "unavailable" übersetzt wurde.