Roadmap: UMPC-Plattform "Moorestown" kommt 2009 mit 0,5 Watt

Nachfolger des Nachfolgers erstmals aufgetaucht

Intel meint es offenbar mit seinen UMPC-Entwicklungen so ernst, dass die inoffiziellen Roadmaps bereits zwei Jahre in die Zukunft weisen. So sind jetzt erstmals Codenamen und geschätzte Daten des Nachfolgers der "Menlow-Plattform" (2008) aufgetaucht. Die aus zwei Chips bestehende Hardware soll nur noch ein halbes Watt elektrischer Leistung aufnehmen und ist optional auch mit zwei CPU-Kernen zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Ungewohnt offen zeigte sich Intel schon auf der CeBIT 2007, als die für dieses Jahr aktuelle Plattform "McCaslin" vorgestellt wurde. Und auf dem letzten IDF in Peking Mitte April 2007 stellte Intel-Vize Anand Chandrasekher dann bereits einen Prototypen der UMPCs für das Jahr 2008 vor, der kleiner als Sonys PSP war. Inzwischen ist auf der chinesischen Webseite HKEPC eine Roadmap aufgetaucht, die schon die UMPC-Chips für das Jahr 2009 nennt.

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Dann soll die Plattform "Moorestown" - die Codenamen der einzelnen Bausteine sind noch nicht bekannt - erscheinen, die aus zwei Teilen besteht. Das System-on-a-Chip (SoC) ist damit weiterhin noch nicht in Sicht, es erscheint vermutlich erst 2010. Moorestown besteht aber bereits aus einem "North Complex", der bis zu zwei CPU-Kerne, Grafik und Speichercontroller integriert. Als DRAM kommt DDR-3 zum Einsatz. Der "South Complex" auf einem separaten Chip beherbergt nur noch die Ein- und Ausgabefunktionen. Beide Bausteine zusammen sollen nur noch 0,5 Watt aufnehmen - vermutlich aber nur, wenn ein Kern verbaut ist - und einen ganzen Tag Akkulaufzeit bieten.

Doch bereits für die 2008er-Plattform "Menlow" kündigt das inoffizielle Dokument Laufzeiten an, die in die Region von bisherigen PDAs reichen. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei diesen Werten dem Papier zufolge um Intel-Schätzungen handelt, die noch nicht auf Messungen an real existierenden Halbleitern beruhen. Menlow ist also noch nicht als Prototyp fertig gestellt. In Simulationen soll er aber mit dem Benchmark "Mobile Mark 2005" sechs Stunden durchhalten. Welches Profil des Tests dafür gewählt wurde, gibt die Roadmap nicht an. Bei der Wiedergabe von NTSC-Videos mit 640 x 480 Bildpunkten soll ein Menlow-UMPC jedoch 4 Stunden durchhalten.

Video scheint neben dem "Internet in der Tasche" eines der Hauptanwendungsgebiete für kommende UMPCs zu sein. So gibt die Roadmap auch an, dass die Menlow-Plattform HD-Videos nach H.264 oder VC-1 dekodieren können soll - wie lange die Rechner dabei durchhalten, ist jedoch noch nicht bekannt. Aber auch die restlichen Daten klingen beeindruckend: Der Prozessor, ein neues Design mit Hyper Threading, soll zwischen 900 MHz und 1,86 GHz getaktet sein, statt Festplatten kommen SSDs mit Flash-Speicher zum Einsatz.

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Bisher kranken die UMPCs sowohl der 2006er- als auch der 2007er-Generation vor allem an kurzen Akkulaufzeiten wie auch an schwacher Rechenleistung. Die aktuellen Prozessoren der McCaslin-Plattform basieren auf einem Dothan-Kern mit auf 256 KByte beschnittenem L2-Cache und sind nur mit 600 oder 800 MHz getaktet.

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ffff 02. Mai 2007

Ja, aber auch nur 2MB Ram, 160x160 SW Display, eine Dragonball CPU mit 20 Mhz und sonst...

dstructiv 30. Apr 2007

den stromverhunger des prozessors zu senken ist sicherlich auch gut, wenn ich da aber...



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