E-Mail-Client Mulberry ist Open Source

Bisher nur Quelltext für Linux verfügbar

Nachdem der ursprüngliche Entwickler des E-Mail-Clients Mulberry die Rechte daran wiedererlangte, gibt er das Programm nun als Open Source frei. Die Linux-Variante lässt sich bereits im Quelltext herunterladen, die Versionen für Windows und MacOS X sollen folgen. Termine hierfür stehen jedoch noch nicht fest.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nachdem die Mulberry-Entwicklerfirma Ende 2005 Konkurs anmeldete, erlangte der ursprüngliche Entwickler Cyrus Daboo im Sommer 2006 die Rechte an der Software zurück und bot sie fortan kostenlos an. Wenig später startete Daboo damit, den Quelltext von Komponenten zu bereinigen, deren Rechte bei Dritten liegen, um das Programm so als Open Source veröffentlichen zu können.

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Mittlerweile ist der Quelltext für die Linux-Version über die Projektseite verfügbar. Daboo entschied sich für die Freigabe unter der Apache-Lizenz 2.0, die auch den Einsatz der Quelltexte in proprietären Produkten erlaubt. Laut Daboo, soll als Nächstes die Version für MacOS X folgen, als Letztes die Quelltexte für die Windows-Version. Einen genauen Zeitplan gibt es jedoch nicht und erst nachdem alle Schritte erledigt sind, soll die Open-Source-Fassung offiziell angekündigt werden, so dass sich auch externe Entwickler am Projekt beteiligen können.

Mulberry ist vor allem für seine gute IMAP-Unterstützung bekannt, kann aber auch mit anderen Standards wie POP3, LDAP und iCalendar umgehen.

Wer sich nicht selbst daran versuchen möchte, den Quellcode zu kompilieren bzw. die Software unter MacOS X oder Windows verwenden möchte, findet auch weiterhin die proprietären Varianten zum kostenlosen Download.

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