Letzte Testversion von Fedora 7
Fedora 7 setzt nun auf eine neue Vorabversion des gestern veröffentlichten Linux-Kernels 2.6.21 , die Desktop-Oberfläche GNOME wurde auf die Version 2.18 aktualisiert. Damit ist allerdings auch der "Freeze" für die Distribution eingeläutet, so dass nur noch kritische Fehler behoben werden sollen und die Paketversionen auf dem derzeitigen Stand bleiben.
Bei Fedora 7 werden die ursprünglich getrennt geführten Repositorys "Core" und "Extras" vereint, was jedoch noch nicht abgeschlossen sein soll. Die Distribution wird in Form so genannter Spins veröffentlicht, wobei der "Fedora-Spin" auf GNOME als Desktop setzt und für den Einsatz auf Workstation- und Server-Systemen gedacht ist. Zusätzlich wird es einen Spin mit KDE 3.5.6 als Oberfläche sowie einen "Fedora Everything"-Spin geben.
Die Distribution bringt einige Änderungen mit, unter anderem eine um RandR 1.2(öffnet im neuen Fenster) erweiterte Version des X-Servers von X.org. Damit ist die automatische Konfiguration von Displays möglich und Hotplug für Bildschirme wird unterstützt. Fedora arbeitet außerdem daran, den aktuell von Linux verwendeten WLAN-Stack zu ersetzen und nutzt stattdessen den neuen Stack mac80211, der auch bereits in Andrew Mortons Entwickler-Kernel steckt. Ferner ist auch ein neuer Firewire-Stack enthalten.
Fedora 7 Test 4 ist die letzte Testversion, bevor die Distribution am 24. Mai 2007 erscheint. Die Entwickler bitten daher um ausgiebige Tests. Die neue Testversion steht per Bittorrent(öffnet im neuen Fenster) und auf Mirror-Servern(öffnet im neuen Fenster) für die Architekturen x86, x86-64 und PowerPC zum Download bereit.



