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Handyfahrschein - 11 Regionen setzen aufs gleiche Pferd

Bezahlung und Ticketbevorratung im Handy. Der Fahrscheinverkauf für Bus und Bahn im Nahverkehr per Handy wurde schon häufig propagiert und getestet. Dabei wurden meist nur Insellösungen ausprobiert, doch nun haben elf deutsche Nahverkehrsregionen gemeinsam ein Pilotprojekt mit dem Ziel aus der Taufe gehoben, Fahrscheine auf Mobiltelefone zu verkaufen.
/ Andreas Donath
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Das Pilotvorhaben wird unter Federführung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen VDV zusammen mit mehreren Verkehrsunternehmen und -verbünden durchgeführt. Beteiligt sind dabei Siemens IT Solutions und Services, das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI sowie die DVBLogPay. Das Projekt soll innerhalb der nächsten zwei Jahre in elf Großstädten und Nahverkehrsregionen Deutschlands durchgeführt werden.

Mit dabei sind Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Lübeck, Nürnberg, Oberlausitz-Niederschlesien, Ulm, das Vogtland und Wuppertal. Hier sollen Einzel- und Tageskarten mit dem Handy erworben werden. Das System ist in den Regionen insoweit gleich aufgebaut, als Tickets der anderen Regionen mit dem gleichen Procedere erworben werden können.

Siemens IT Solutions und Services übernimmt mit seinem Tochterunternehmen HanseCom die technische Projektleitung. Die Zahlungsabwicklung wird vom Finanzdienstleister DVBLogPay übernommen. Das Gesamtsystem wurde vom IVI maßgeblich gestaltet. Die Fraunhofer-Forscher waren für die Entwicklung einer Software verantwortlich, die die komplexen Beförderungstarife und Fahrplanauskünfte einbinden soll.

Über die Adresse www.dashandyticket.de muss sich der künftige Nutzer erst einmal anmelden und eine Bezahlmethode auswählen. Danach wird dem Kunden ein Java-Programm fürs Handy geschickt, mit dem er die Tickets auswählen und bezahlen kann. Das Ticket landet dann ebenfalls auf dem Handy. Der Kontrolleur kann zusammen mit dem Personalausweis oder der Handy-Nummer des Ticketinhabers die Gültigkeit überprüfen, hieß es.


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