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Killerspiele: Aktueller Jugendschutz einfach und genial?

Aktuelle Diskussion dreht sich eher um ein Symptom, nicht um das Problem

Die Frage, ob es schärferer Regeln zum Schutz der Jugend vor so genannten "Killerspielen" bedarf und wie sich solche Spiele auf Jugendliche auswirken, beschäftigte heute den Unterausschuss "Neue Medien" des Bundestages.

Artikel veröffentlicht am ,

Zur Einführung in das Thema "Killerspiele" zeigte Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, einige Szenen aus GTA - San Andreas und der Pate. Er betonte eine Szene aus GTA, in der es eine Belohnung für einen besonders brutalen Mord gebe. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), vertreten durch Stefan Brechtmann (Microsoft), führte die Jugendschutz-Einstellungen der Xbox 360 vor, die die Alterseinstufungen der Spiele ausliest und je nach Einstellung nur solche Spiele freigibt, für die der Spieler das Passwort kennt. Brechtmann argumentierte, es gehe beim Thema Killerspiel nur um 5 bis 10 Prozent der Spiele und diese seien Teil der Erwachsenen-Unterhaltung, wie sie bei Filmen, Büchern und anderen Medien längst akzeptiert seien.

Die Demonstration Pfeiffers kritisierte Prof. Hartmut Warkus, Leiter des Zentrums für Medien und Kommunikation an der Universität Leipzig: So kompakt und prägnant wie im Zusammenschnitt von Pfeiffer seien Gewaltszenen in den entsprechenden Spielen gar nicht vorhanden. Hätte man ihn gefragt, hätte er die Szenen gern selbst vorgespielt, nur wäre dies wohl eher langweilig geworden.

Nicht die Spiele seien das Problem, so Warkus. Es seien die Erwachsenen, die das Medium nicht verstehen, da sie nicht selbst spielen. Daher sei es auch falsch, Spiele zu verbieten, die aktuellen Regelungen dahingehend seien sehr weitreichend: "Wenn ein Zwölfjähriger Counterstrike spielt, hat ein Erwachsener versagt.". Er selbst habe mindestens 50 Partien Counterstrike hinter sich, das Blut dabei aber gar nicht wahrgenommen, bis ihn ein Reporter auf der Games Convention fragte, wie er mit dem Blut im Spiel umgehe.

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Osaka 01. Mai 2007

CS is halt nunmal statistich gesehen auf jedem dritten HeimPC installiert. Deswegen.

Kutscher 27. Apr 2007

Da lässt sich doch bestimmt irgendwas machen... ;-)

Blork 27. Apr 2007

LOOOOL !!!!

Pathfinder 27. Apr 2007

Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Es verlangt ja keiner eine vollständige, lückenlose...

Pathfinder 27. Apr 2007

Naja ich find den Grundgedanken ehrlich gesagt gar nicht so verkehrt. Also nicht die...


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