Killerspiele: Aktueller Jugendschutz einfach und genial?
Die von Pfeiffer angesprochene schlechte Zusammenarbeit von USK und BPJM wurde von den Vertretern beider Institutionen verneint, es gebe eine gute Zusammenarbeit. Monssen-Engberding bezeichnete das aktuelle System als "einfach und genial" und wies darauf hin, dass eine Kennzeichungsregelung für die Industrie auch attraktiv sein müsse. Andernfalls gebe es keinen Anreiz, die Spiele vorab zur Prüfung einzureichen. Denn während die USK Spiele vor deren Veröffentlichung einstuft, kann die BPJM erst danach tätig werden.
Gerade bei Shootern sei die Vorabkontrolle aber wichtig, denn 80 Prozent dieser Spiele würden in den ersten sechs Wochen verkauft. Abgesehen davon sorge die Zusammenarbeit von USK und BPJM dafür, dass es kaum mehr Spiele ohne Kennzeichnung in Deutschland gebe. Zwar schließe eine "Ab 18"-Einstufung, d.h. die Kennzeichnung "keine Jugendfreigabe", zwar die Indizierung aus, sorge aber dafür, dass viele Spiele in Deutschland gar nicht erst verkauft würden, so USK-Chef Spieler.
Pfeiffer hingegen hält dies nicht für wirksam genug und fordert mehr Indizierungen. Das damit einhergehende Werbeverbot sorge dafür, dass den Jugedendlichen die Titel kaum bekannt und somit auch nicht zu einem "Objekt der Begierde" werden.
Christoph Waitz (FDP) fasste die Diskussion letztendlich folgendermaßen zusammen: Was wir derzeit machen, ist eher ein "Herumdoktern am Symptom, das Problem ist die soziale Verwahrlosung unserer Gesellschaft und dort müssen wir ansetzen."
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CS is halt nunmal statistich gesehen auf jedem dritten HeimPC installiert. Deswegen.
Da lässt sich doch bestimmt irgendwas machen... ;-)
LOOOOL !!!!
Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Es verlangt ja keiner eine vollständige, lückenlose...