Die PlayStation 3 bekommt ein Auge

Die Fixfokus-Linse arbeitet zwischen 25 cm und 8 Metern. Sie ist drehbar und kann so eingestellt werden, dass sie entweder ein Blickfeld von 56 Grad oder von 76 Grad bietet – je nachdem ob eine Nahaufnahme oder eine Aufnahme vom ganzen Körper des Spielers nötig ist.
Das auf der PS3-Kamera sitzende Mikrofon soll mit vier 16-Bit-Kanälen, einer Sampling-Rate von 48 kHz und einem Rauschabstand von 90 Dezibel aufwarten. Die vier Kanäle sollen helfen, den Sprecher zu lokalisieren und zusätzlich können etwaiges Rauschen sowie Rückkopplungen unterdrückt werden. Damit will Sony eine problemlose Sprachkommunikation ohne Headset auch bei eher lauter Umgebung ermöglichen.
Die mitgelieferte PS3-Software "EyeCreate" erlaubt es, kurze Audio- und Videoaufnahmen sowie Fotos auf die Festplatte der Spielekonsole zu speichern und zu bearbeiten. Bei der Videoaufzeichnung werden auch Zeitlupen- und Zeitraffer-Modi geboten. Dazu kommen laut Hersteller noch weitere Effekte, mit denen Fotos und Videos verfremdet werden können. Verwendet werden können die Aufnahmen dann etwa in Sony Home, einer bald startenden 3D-Welt für PlayStation-3-Besitzer.
Wie viel das für den Sommer 2007 in Aussicht gestellte PlayStation Eye kosten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Konkrete Spiele, welche die Kamera nutzen werden, nannte Sony Computer Entertainment noch nicht. Herkömmliche USB-Peripherie lässt sich auch an die PlayStation 3 anschließen, noch fehlen aber die Anwendungen für Webcams.