Cell im Mainframe als Basis für ein 3D-Internet
Die Cell-Chips sollen im Mainframe als Spezialprozessoren gezielt Rechenaufgaben übernehmen, dabei aber auf die Mainframe-Architektur zurückgreifen können. So will IBM einzelne Systeme bauen, die mit sehr großen Zahlen gleichzeitig aktiver Nutzer in einer virtuellen Welt umgehen können.
IBM arbeitet dabei mit der brasilianischen Firma Hoplon Infotainment zusammen, deren Software bitVerse als Testsystem für die neue Hardware eingesetzt werden soll. Es soll eine Umgebung entstehen, die aufwendige Simulationen beherrscht, wie sie in "Massive Online Virtual Reality Environments" und zur Darstellung dreidimensionaler Karten benötigt werden.
So sollen künftig Bälle in virtuellen Welten den Gesetzen der Schwerkraft gehorchen, berechnet von Cell-Chips. Die eigentliche Applikation soll auf bis zu 336 RISC-Prozessoren laufen, wozu Hoplons-Programmiermodell und Messaging-Architektur genutzt wird, um die Aufgaben voneinander zu trennen.