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Sicherheitslücke in Adobes Photoshop

Öffnen manipulierter BMP-Dateien führt zur Ausführung von Schadcode. Die Bildbearbeitungssoftware Photoshop von Adobe weist ein Sicherheitsleck auf. Dieses macht sich beim Öffnen von verschiedenen Bitmap-Dateien bemerkbar, weil darüber beliebiger Programmcode ausgeführt werden kann. Bislang gibt es von Adobe keinen Patch zur Abhilfe.
/ Ingo Pakalski
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Das Sicherheitsleck soll sowohl in Photoshop CS2 als auch der neuen Version CS3 stecken. Wenn die Bildbearbeitungssoftware manipulierte Bitmap-Dateien der Formate bmp, dib oder rle öffnet, kommt es zu einem Buffer Overflow, so dass ein Angreifer so beliebigen Programmcode ausführen kann.

Der Sicherheitsfachmann Marsu hat das Sicherheitsloch entdeckt und Beispielcode(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, der auf einem Windows-System den Taschenrechner aufruft. Bislang gibt es von Adobe keinen Patch, so dass beim Öffnen entsprechender Dateien mit Photoshop die Herkunft der Dateien genau geprüft werden sollte.


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