Adobe gibt Flex als Open Source frei
Veröffentlichung in der zweiten Jahreshälfte 2007
Adobe plant, seine Entwicklungsumgebung Flex als Open Source zu veröffentlichen. Geöffnet werden sollen alle ActionScript- und Java-Teile der Software, ebenso die Debugger und die Kernbibliotheken. Die Veröffentlichung ist für die zweite Jahreshälfte 2007 unter den Bedingungen der Mozilla Public License (MPL) geplant.
Adobes Flex ist eine Lösung, um so genannte "Rich Internet Applications" zu erstellen, also Webanwendungen, die sich wie Desktop-Programme bedienen lassen. Dabei nutzen Entwickler die Sprache MXML, um Flex-Anwendungen zu schreiben, die dann von Flex in Flash mit ActionScript umgesetzt werden.
Nun soll das Flex SDK als Open Source veröffentlicht werden, was zum einen sämtliche ActionScript-Komponenten umfasst, die schon länger im Quelltext erhältlich sind. Aber auch der Java-Quelltext für die ActionScript- und MXML-Compiler, der ActionScript-Debugger sowie die Kernbibliotheken möchte Adobe öffnen. Das SDK umfasst alle Komponenten, die zur Erstellung von Flex-Anwendungen benötigt werden, die dann in jedem Browser und mit Apollo auch auf dem Windows- und MacOS-X-Desktop laufen.
Flex setzt seit der Version 2 auf die freie Entwicklungsumgebung Eclipse auf. Allerdings werden nur die Kernkomponeten von Adobe freigegeben, der Eclipse-basierte Flex Builder bleibt ein proprietäres Produkt. Das Framework soll aber auch mit anderen Entwicklungsumgebungen genutzt werden können, beispielsweise mit der Standard-Version von Eclipse.
In der zweiten Jahreshälfte 2007 möchte Adobe Flex unter der MPL veröffentlichen und die Infrastruktur für ein Open-Source-Projekt inklusive öffentlicher Fehlerdatenbank und frei verfügbarer Daily-Builds schaffen. Die Leitung des Projektes bleibt bei Adobe. Weiterhin wird es auch eine kommerzielle Flex-Version geben. Darin werden dann auch zusätzliche Komponenten enthalten sein, die laut Adobe von Dritten lizenziert wurden und daher nicht freigegeben werden dürfen.
Flex läuft unter Windows, MacOS X, Linux sowie Solaris jeweils in der Kombination mit Java 1.4 bzw. 1.5.
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Der war doch mit seinen 15.000$-Lizenzkosten je CPU bislang doch eigentlich das grösste...
Dann mach es Anderen doch bitte mit ein paar Links etwas einfacher. ;-) Danke!