Abo
  • Services:

Bertelsmann: 110 Millionen Dollar Schadensersatz für Napster

Bertelsmann wehrte sich in den USA zusammen mit der Investmentfirma Hummer Winblad, die ihrerseits Geld in Napster gesteckt hatte, mit einem Vorwurf der Kartellbildung gegen die großen US-Musikkonzerne. Diese hätten durch illegale Preisabsprachen und Abstimmung der Nutzungsbestimmungen für ihre eigenen Download-Dienste die Legalisierung von Napster vorsätzlich verhindert. Diese Vorwürfe stritten die Plattenfirmen zwar ab, hatten damit aber vor Gericht wenig Erfolg. Die zuständige Richterin im Verfahren EMI/Universal gegen Bertelsmann/Hummer Winblad wies die Erklärungen der Plattenfirmen als "vorsätzlich irreführend" zurück und stützte so Bertelsmanns Argumentation. Am Ende lief es auf außergerichtliche Einigungen über Schadensersatzzahlungen hinaus.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Während sich die Bertelsmann-Gelder für Warner positiv auf die Bilanz auswirken dürften, gibt es zugleich auch Ärger an anderen Stellen. Michael Robertson, Gründer von MP3.com, sieht sich in seiner neuen Unternehmung, AnywhereCD, von Warner zu Unrecht verklagt und wehrt sich mit einer Klage. Der erst Anfang April gestartete Online-Musikladen AnywhereCD hat vor kurzem begonnen, den Käufern von CDs ungeschützte MP3-Dateien der von ihnen erworbenen Musiktitel anzubieten. Darin sah Warner Music, ein ausgesprochener Verfechter von digitalem Rechtemanagement (DRM), eine Verletzung der mit AnywhereCD geschlossenen Verträge, die einen Vertrieb von Musikdateien ohne DRM verbieten. In der Folge forderte Warner Music AnywhereCD auf, alle Warner-Titel aus dem Angebot zu entfernen. Robertson wehrt sich mit einer Klage und wirft Warner Music geschäftsschädigendes Verhalten und Vertragsbruch vor und fordert Schadensersatz in ungenannter Höhe.

Warner-Music-Chef Edgar Bronfman sieht sich gar persönlich mit Schadensersatzforderungen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar konfrontiert. Kläger ist in diesem Fall ein ehemaliger Partner, Richard Snyder, der seinen Anteil am Kauf der Warner Music Group von Time Warner nicht ausreichend honoriert sieht. Snyder wirft Bronfman vor, bei dem Geschäft selbst 500 Millionen US-Dollar verdient zu haben, ohne ihm seinen "fairen und angemessenen Anteil" aus dem Gewinn zukommen gelassen zu haben. Bronfman bestreitet seinerseits jede aktive Rolle Snyders und will die Sache vor Gericht klären. [Robert A. Gehring]

 Bertelsmann: 110 Millionen Dollar Schadensersatz für Napster
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. (-25%) 29,99€
  3. 45,99€ (Release 12.10.)
  4. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)

sf (Golem.de) 25. Apr 2007

Ist korrigiert - aber wohl nicht schnell genug :) Vielen Dank für den Hinweis!


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Fifa 19 und PES 2019 im Test: Knapper Punktsieg für EA Sports
Fifa 19 und PES 2019 im Test
Knapper Punktsieg für EA Sports

Es ist eher eine Glaubens- als eine echte Qualitätsfrage: Fifa 19 oder PES 2019? Golem.de zieht anhand der Versionen für Playstation 4 den Vergleich - und kommt zu einem schwierigen, aber eindeutigen Urteil.
Ein Test von Olaf Bleich und Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Fifa 19 angespielt Präzisionsschüsse, Zweikämpfe und mehr Taktik
  2. EA Sports Fifa 18 bekommt kostenloses WM-Update
  3. Bestseller Fifa 18 schlägt Call of Duty in Europa

    •  /