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Segway darf durchs Saarland rollen

Hersteller erwartet bundesweite Freigabe durch das Bundesverkehrsministerium

Das Innenministerium des Saarlands erlaubt in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit ab heute die Nutzung des "Segway Personal Transporter" im öffentlichen Verkehrsraum. Der Stadtroller darf auf Radwegen, Fußwegen (mit Schrittgeschwindigkeit), in Tempo-30-Zonen und sonstigen innerörtlichen Fahrbahnen ohne Rad- oder Fußweg gefahren werden.

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Segway
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Allerdings benötigen Segway-Fahrer einen Mofa-Führerschein, eine Schulung von Segway, ein Versicherungskennzeichen und eine Ausnahmegenehmigung des saarländischen Innenministeriums, die aber recht einfach zu bekommen sein soll. Die Freigabe im Saarland erfolge dabei in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium, das seinerseits an einer bundesweiten Zulassungsverordnung arbeite, so der Hersteller des Geräts.

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Bereits 2005 gab es einen ersten Pilotversuch im Saarland. Drei Monate lang wurde bei der Polizei Saarbrücken und dem Ordnungsamt Neunkirchen die Nutzung des Segway im Auftrag der BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) evaluiert. Das Ergebnis fiel zu Gunsten des Segway aus. So kam die Universität Kaiserslautern, die den Pilotversuch begleitete, zu dem Schluss, dass der Segway Personal Transporter als "ein Kraftfahrzeug eigener Art in die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung aufgenommen werden".

Der Segway biete bei vorhandener Fahrerfahrung ein geringeres Risiko für Unfälle oder Stürze als beispielsweise die Nutzung eines Fahrrads. Derzeit hat der Segway eine Reichweite von rund 38 km. Mit Strom für rund 1,- Euro soll man dabei rund 200 km weit kommen. Das Gefährt wird intuitiv gelenkt, die Bestimmung von Fahrtrichtung und Geschwindigkeit erfolgt einzig durch die Körperbewegungen des Fahrers. Das Beschleunigen und Bremsen erreicht der Fahrer durch eine Gewichtsverlagerung in bzw. gegen die Fahrtrichtung. Lehnt sich der Fahrer nach links, erfolgt eine Richtungsänderung nach links, lehnt sich der Fahrer nach rechts, erfolgt die entsprechende Kurskorrektur.

Mit dem so genannten Wireless InfoKey verfügt der Segway zudem über einen abnehmbaren Bordcomputer, der gleichzeitig als elektronischer Schlüssel und Wegfahrsperre dient. Für professionelle Anwender gibt es zudem mehrere Sonderausstattungen. Zu haben ist der "Segway Personal Transporter i2" hier zu Lande ab etwa 6.800,- Euro.



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Andreas M. 18. Jul 2007

Hallo, um im Saarland sicher zu fahren gibt es von www.rentandgo.de eine mindestens 1...

pmaler 26. Apr 2007

oi hat es Dir ja schon geschrieben. Umgekehrt... Du darfst damit nicht im normalen...

Sensenmann 26. Apr 2007

Wobei da ein kleiner Unterschied ist ob ich mit einem Fahrrad ohne Licht rumfahre oder...

The_Revoluzzer 26. Apr 2007

Aber nicht jeder ist gesundheitlich in der Lage, Fahrrad zu fahren. Außerdem will und...

Grinskeks 26. Apr 2007

Wartet mal ab, bis der erste Politiker diese Teile mit dem Klimaschutz in Verbindung...


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