Segway darf durchs Saarland rollen

Bereits 2005 gab es einen ersten Pilotversuch im Saarland. Drei Monate lang wurde bei der Polizei Saarbrücken und dem Ordnungsamt Neunkirchen die Nutzung des Segway im Auftrag der BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) evaluiert. Das Ergebnis fiel zu Gunsten des Segway aus. So kam die Universität Kaiserslautern, die den Pilotversuch begleitete, zu dem Schluss(öffnet im neuen Fenster) , dass der Segway Personal Transporter als "ein Kraftfahrzeug eigener Art in die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung aufgenommen werden" .
Der Segway biete bei vorhandener Fahrerfahrung ein geringeres Risiko für Unfälle oder Stürze als beispielsweise die Nutzung eines Fahrrads. Derzeit hat der Segway eine Reichweite von rund 38 km. Mit Strom für rund 1,- Euro soll man dabei rund 200 km weit kommen. Das Gefährt wird intuitiv gelenkt, die Bestimmung von Fahrtrichtung und Geschwindigkeit erfolgt einzig durch die Körperbewegungen des Fahrers. Das Beschleunigen und Bremsen erreicht der Fahrer durch eine Gewichtsverlagerung in bzw. gegen die Fahrtrichtung. Lehnt sich der Fahrer nach links, erfolgt eine Richtungsänderung nach links, lehnt sich der Fahrer nach rechts, erfolgt die entsprechende Kurskorrektur.
Mit dem so genannten Wireless InfoKey verfügt der Segway zudem über einen abnehmbaren Bordcomputer, der gleichzeitig als elektronischer Schlüssel und Wegfahrsperre dient. Für professionelle Anwender gibt es zudem mehrere Sonderausstattungen. Zu haben ist der "Segway Personal Transporter i2" hier zu Lande ab etwa 6.800,- Euro.



