Apples ehemaliger Finanz-Chef belastet Steve Jobs
Zum einen habe ihn Steve Jobs in die Irre geführt, zum anderen habe er, Fred Anderson, Jobs erklärt, dass Apple seine Ergebnisse wegen zurückdatierter Aktienoptionen korrigieren müsse, was Apple aber nicht getan hat, schreibt das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) .
Apple hat wiederholt argumentiert, Jobs habe im Zusammenhang mit den zurückdatierten Optionen nichts falsch gemacht. Ermittelt hat die SEC nur gegen Anderson und Apples Justiziarin Nancy Heinen. Neben Apple waren aber auch zahlreiche andere Firmen von ähnlichen Ermittlungen betroffen.
Aktienoptionen räumen Mitarbeitern das Recht ein, Aktien in der Zukunft zum Preis von heute zu erwerben. Steigt die Aktie, lässt sich so Geld verdienen. Werden die Optionen aber zurückdatiert, verletzt dies die Regeln der US-Börse und bervorteilt die Mitarbeiter zusätzlich, die solche Optionen erhalten.
Anderson ließ nun über seinen Anwalt verlautbaren, Steve Jobs habe ihn in die Irre geführt. Jobs habe ihm erklärt, das Board habe die entsprechenden Optionen bereits vorab genehmigt. Darauf habe er sich verlassen und sei davon ausgegangen, korrekt zu handeln.