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Aviras kostenloser Virenscanner an Windows Vista angepasst

Virenscanner von Avira können Rootkits erkennen und entfernen. Wie angekündigt, bietet Avira seine Windows-Antivirenlösungen ab sofort mit einer Rootkit-Erkennung an. Damit sollen sich Rootkits auf Rechnern erkennen, anzeigen und auch rückstandsfrei entfernen lassen. Außerdem wurden die Avira-Produkte an Windows Vista angepasst.
/ Ingo Pakalski
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Rootkits befallen einen Rechner und nisten sich so fest im Rechner ein, dass sie nicht ohne weiteres erkannt und entfernt werden können. Ein Angreifer kann so auf ein fremdes System zugreifen, so dass das Opfer einen solchen Befall nicht bemerkt. Diesem Problem will Avira mit der Rootkit-Erkennung beikommen. Dazu werden Prozesse, Registry-Einträge sowie Dateien untersucht. Um die Suchfunktionen zu beschleunigen, kann diese auf Kernbereiche eingeschränkt werden. Diese Technik wird auch im kostenlosen Virenscanner von Avira zu finden sein.

Außerdem sind alle Antivirenlösungen von Avira ab sofort an Windows Vista angepasst. Die Software bindet sich in das Windows Vista Security Center ein, so dass die Statusangaben entsprechend korrekt bei Windows Vista landen. Die Unterstützung von Windows Vista und die Rootkit-Erkennung sind ab sofort Bestandteil der Avira-Produkte für die Windows-Plattform AntiVir PersonalEdition Classic und Premium, die Avira Premium Security Suite und die Avira Windows Workstation.

Seit Sonntag, dem 22. April 2007, verbreitet sich ein Trojanisches Pferd, das sich als Avira-Rechnung ausgibt. Öffnet der Anwender den Anhang, installiert sich das Trojanische Pferd "TR/Dldr.iBill.AJ" und lädt selbsttätig weitere Dateien aus dem Internet nach.


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