Krieg den Wiederbefüllern: HP macht Tintenpatronen günstig

Geschäftsmodell wird abgeändert

Von Rockefeller sagt man, er habe einst preiswerte Öllampen nach China geliefert. Das Öl für diese Lampen war natürlich nicht gratis. Ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen auch Tintenstrahldrucker-Hersteller. Nun schert Hewlett-Packard aus diesem Geschäftsmodell aus - und will preisgünstige Tinten anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,

HP will so sein Geschäft mit Druckerpatronen gegen die Nachfüller-Konkurrenz absichern, erläuterte Michael Hoffmann, Europachef der Druckersparte von HP gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Spätestens seitdem es Drucker zu Preisen gibt, die oftmals im gleichen Rahmen liegen wie die Kosten eines Satzes Nachfüllpatronen, ist vielen Kunden nicht mehr vermittelbar, weshalb sie nicht zu günstigeren Angeboten greifen sollten.

Bisher hatten die Druckerhersteller argumentiert, nur mit Originalpatronen sei die beste Qualität zu erreichen. Von diesem Argument wird man kaum abweichen können, aber HP will nach Informationen der Süddeutschen künftig mehrere Patronenvarianten mit unterschiedlichen Tintenfüllungen anbieten. So werden Tinten für den Dokumentendruck zu günstigeren Preisen angeboten werden als diejenigen, die für den Fotodruck gedacht sind. Außerdem sollen wie gehabt natürlich unterschiedliche Füllmengen verkauft werden.

Die günstigste Tinte soll laut Angaben der Süddeutschen rund 10 Euro kosten und für den Dokumentendruck gedacht sowie wenig lichtbeständig sein. Wie viele Blatt Papier damit bedruckt werden können, ist derzeit nicht bekannt.

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parlatan 08. Jun 2007

Hallo, ich glaube Kodak hat nur Lexmarktechnik lizensiert. Bei Philips und Telekom MFG...

me1985 25. Apr 2007

DANKE !!! Endlich mal jemand der Ahnung hat! Auch wenn ich folgenden Punkt nicht ganz...

Tylon 24. Apr 2007

Ich. Auch ohne Minderwertigkeitskomplexe hätt ich gerne so ein Ding. Selbst wenn ich in...

Socket 24. Apr 2007

.. die Tintenpisser, wie z.B. in unserer Firma (900 Drucker), so langsam ausgemustert...



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