Initiative D21 nimmt neuen Anlauf

D21-Präsident Bernd Bischoff warnt vor "digitaler Unterschicht"

Die Initiative D21 hat sich neu aufgestellt und setzt auf die drei Säulen Digitale Integration, Digitale Kompetenz und Digitale Exzellenz. Der gemeinnützige Verein versammelt rund 200 Unternehmen und ist eine Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft.

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Die Bundesregierung will bei der Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft durch gemeinsame Initiativen und innovative Projekte eng mit der Initiative D21 zusammenarbeiten. Darauf setzt auch D21-Präsident Bernd Bischoff und wies auf die Bedeutung von Bildung und Ausbildung im IT-Bereich hin.

Die deutsche Lernkultur sei kaum mehr zeitgemäß, weder beim Einsatz von Lernsoftware noch bei der Entwicklung von Medienkompetenz im Unterricht. "Eine umfassende und verpflichtende Schulung im Umgang mit den neuen Medien sollte aber selbstverständlich sein - für Kinder und Jugendliche als auch für pädagogische Fachkräfte!", so Bischoff. Wer keinen oder nur begrenzt Zugang zur digitalen Welt habe, dem drohe auch in der realen Welt Ausschluss und Benachteiligung.

Daher warnt Bischoff vor einer digitalen Zwei-Klassen-Gesellschaft: "Schaffen wir es nicht, die mediale Bildung flächendeckend auszubauen, wird die digitale Spaltung von heute zur sozialen Spaltung von morgen!". Besonders alarmierend sei die Entwicklung vor dem Hintergrund des IT-Fachkräftemangels. Es gebe jetzt schon zu wenig Ingenieure und IT-Experten und diesem Mangel könne nur durch ein gemeinschaftliches Engagement von Politik und Wirtschaft entgegengetreten und so eine soziale Spaltung verhindert werden.

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