Spiele aus Deutschland - international meist bedeutungslos

Thomas Dlugaiczyk (Games Academy) mit Expansionsambitionen?
Hein zufolge ist es ein großes Problem, Leute zu finden - auf Anzeigen im In- und Ausland Antworten zu bekommen, scheint eher ein Glücksfall zu sein. Vor allem fähige Producer und Art Directoren werden gesucht, diese sind aber laut den Teilnehmern der Podiumsdiskussion noch viel schwerer zu bekommen - und auch deutlich teurer. "Wenn dann mal einer nach Deutschland kommt, dann werden auch Löhne jenseits von gut und böse gefordert. Im nächsten Leben werd ich Producer", scherzte Hein.
Lobend von Diemer erwähnt wurde im Zusammenhang mit dem Nachwuchsmangel die Berliner Games Academy, deren Mitbegründer Thomas Dlugaiczyk im Publikum saß, aber noch nicht mehr zu einer möglichen Expansion in den süddeutschen Raum erzählen wollte. Mit der Games Academy hat Berlin Diemer zufolge noch einen Standortvorteil - für Frankfurt würde er sich Ähnliches wünschen.
Am Ende der Podiumsdiskussion bat der Moderator um einige abschließende Worte. CDVs Teut Weidemann und GameStar-Dev-Redakteur Heiko Klinge empfehlen Entwicklern, sich mit Kollegen aus anderen Unternehmen zu unterhalten und den Mut zu haben, voneinander zu lernen, Weidemann dazu: "Ich wünschte mir, wir würden die Quo Vadis jeden Monat machen." Klinge wünscht sich, dass Entwickler mehr ausprobieren ("Mut zum Fehler, Mut zum Auszuprobieren!"), es gebe genügend neue Möglichkeiten wie Xbox Live Arcade oder Nintendo DS dazu.
Martin Löhlein (EA Phenomic) empfiehlt Entwicklern, sich Verstärkung für diejenigen Bereiche zu holen, in denen man selbst nicht gut ist. Bernd Diemer (Crytek) wünscht sich mehr Leute zum Anheuern, mehr Nachwuchs und mehr Talente - und rät, mit internationalen Leuten zusammenzuarbeiten und nicht zu sehr in die eigene Idee verliebt zu sein.
Marko Hein (Koch Media) warnte noch bezüglich der Marktforschungsratschläge davor, nur auf Zahlen zu sehen - und rät dazu, mit Menschen zu reden. "Verbiegt Euch nicht, wenn es um Internationalität geht", so Hein. Abschließend riet dann noch Intels Arne Peters den versammelten Entwicklern dazu, sich nicht einschüchtern zu lassen: "Steht auf, bewegt etwas, entwickelt Spiele!".
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