Spiele aus Deutschland - international meist bedeutungslos

Peters schlägt einen Transfermarkt nach Fußball-Vorbild für Spieleentwickler vor
Dabei haben die deutschen Entwickler laut Weidemann den Fehler gemacht, sich zu sehr auf den PC zu konzentrieren und sowohl Onlinespiele als auch die Spielekonsolen und Spielehandhelds zu vernachlässigen. Auch wenn man sich auf dem Podium darüber einig war, dass Entwicklerkits für Konsolen oder Handhelds nicht unbedingt leicht zu bekommen sind, wäre es doch auch deutschen Entwicklern frühzeitig möglich gewesen, mit Beharrlichkeit daran heranzukommen.
Die Skandinavier hätten es auch geschafft, so der Kommentar von Diemer - PlayStation-3-Entwickler wären aber dennoch auch in anderen Ländern nicht leichter zu bekommen als in Deutschland. Eine Chance, auch international bekannt zu werden, sei die Entwicklung für Xbox Live Arcade. Darüber können mittlerweile auch komplexere Xbox-360-Spiele zum Download angeboten werden, ähnlich wie beim PlayStation Network für die PlayStation 3.
Marko Hein warf ein, dass das Streben auf internationale Märkte kein Modell für alle deutschen Entwickler sein müsse, "nicht jede Firma will oder muss da hin. Wir tun jetzt so, als müssten wir alle internationale Leute einstellen, das ist doch Quatsch, [...], wenn jemand sagt, er will im großen Stil auf den internationalen Markt, dann muss er mit Sicherheit dort hin."
Gamestar-Dev-Redakteur Heiko Klinge sieht es hingegen als unvermeidbar für Spielestudios an, dass auch Talente aus dem Ausland nach Deutschland geholt werden, denn es gebe einfach - was auch die vielen Stellenanzeigen in GameStar Dev zeigen würden - ein akutes Nachwuchsproblem. In Bezug auf spezielle Studiengänge hänge man "Lichtjahre hinter anderen Ländern hinterher." Löhlein bestätigte das: Auch wenn es viele Softwareentwickler gebe, würden spezialisierte Spieleentwickler fehlen.
Dazu komme noch, dass viele Informatikstudenten, die sich für die Spieleentwicklung interessieren, in anderen Branchen eine bessere Bezahlung vorfinden und sich dann für etwas anderes entscheiden würden. Bei Crytek musste man zudem feststellen, dass Deutsche nicht besonders umzugsfreudig sind - das Unternehmen zog vor einigen Monaten zwecks besserer internationaler Anbindung von Coburg nach Frankfurt am Main um.
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