Handymarkt: Sony Ericsson legt massiv zu
Mit 91,1 Millionen verkauften Mobiltelefonen im ersten Quartal 2007 erreichte Nokia einen Marktanteil von 35,5 Prozent und sicherte sich damit den Spitzenplatz im Weltmarkt. Ein Jahr zuvor lag Nokias Marktanteil bei 32,2 Prozent. Leichte Einbußen musste Motorola verzeichnen, die durch den Verkauf von 45,4 Millionen Geräten auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent kamen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Motorola fast die 20-Prozent-Marke geknackt, aber auch damals bedeutete das den zweiten Platz.
Unverändert folgt auf Rang drei Samsung, die ihren Marktanteil ausbauen konnten. Dieser stieg von 12,4 Prozent auf 13,6 Prozent, was 34,8 Millionen abgesetzten Geräten entspricht. Über einen großen Zuwachs kann sich Sony Ericsson freuen, was dem Konzern einen sicheren vierten Platz verschafft. Noch ein Jahr zuvor musste sich der Handyhersteller bei einem Marktanteil von 5,7 Prozent mit dem fünften Platz zufrieden geben. Im ersten Quartal 2007 kauften 21,8 Millionen Kunden Mobiltelefone von Sony Ericsson, was einem Marktanteil von 8,5 Prozent entspricht.
Auf dem fünften Rang folgt dann LG mit einem Marktanteil von 6,2 Prozent bei 15,8 Millionen verkauften Mobiltelefonen. Noch ein Jahr zuvor genügte ein Marktanteil von 6,7 Prozent für den vierten Platz. Insgesamt konnten die Hersteller von Mobiltelefonen auf dem Weltmarkt 256,4 Millionen Geräte im ersten Quartal 2007 absetzen. Ein Jahr zuvor lag die Absatzmenge bei 233 Millionen Handys.