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Bundestag beschäftigt sich mit Killerspielen

Expertenanhörung im Unterausschuss Neue Medien

In der kommenden Woche befasst sich der Deutsche Bundestag bzw. dessen Unterausschuss Neue Medien mit dem Thema "Jugendmedienschutz und gewalthaltige Computerspiele". In einer Expertenanhörung soll unter anderem erörtert werden, ob ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.

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Experten sollen den Politikern ihre Einschätzung zu verschiedenen Fragen rund um Computerspiele darlegen. Dazu zählt die Frage, ob der Gesetzgeber das bestehende System der regulierten Selbstkontrolle, der Alterskennzeichnung von Computerspielen und strafrechtlichen Bestimmungen ändern sollte. Auch zu der Frage, ob ein Verbot von Killerspielen ggf. europarechtlich bedenklich ist, sollen die Experten Auskunft geben.

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Darüber hinaus geht es in der Ausschuss-Sitzung am 26. April 2007 um die Unterschiede zwischen "Gewaltinhalten in Computerspielen" und der "Präsentation vergleichbarer Inhalte in anderen Medien (Film, Fernsehen, Theater, Oper, Literatur, Kunst etc.)". Auch die Durchsetzbarkeit eines Killerspielverbots ob der Möglichkeiten des Internets steht im Fragenkatalog und es sollen alternative Möglichkeiten zu einem Verbot diskutiert werden.

Geladen sind Experten der Kontrollinstanzen, Vertreter der Spielehersteller und der Wissenschaft. So werden Mike Cosse, stellv. Vorsitzender Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, und Dr. Klaus Spieler, Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), ebenso dabei sein wie Stephan Brechtmann, der Vorstandssprecher des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) und zudem Direktor der Home & Entertainment Division Microsoft Deutschland.

Als Wissenschaftler sind Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V., und Prof. Dr. Hartmut Warkus, Leiter des Zentrums für Medien und Kommunikation an der Universität Leipzig, geladen.

Der Deutsche Kulturrat begrüßt die Expertenanhörung: "Es ist sehr gut, dass sich jetzt die Kulturpolitiker im Deutschen Bundestag mit dem Für und Wider von PC- und Videospielen beschäftigen, da diese Spiele, auch die gewalttätigen, zum Kulturbereich gehören. In den letzten Wochen musste man fast den Eindruck haben, dass die Politik glaubt, durch ein umfangreiches Verbot von Computerspielen dem Problem der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen begegnen zu können. Diese Verbotsdebatte wurde hauptsächlich von Politikern geführt, denen die kulturellen Fragen rund um das Genre Computerspiele weniger wichtig sind. Durch die öffentliche Anhörung nächste Woche im Deutschen Bundestag übernimmt die Kulturpolitik sichtbar Verantwortung für dieses Thema, das begrüßen wir sehr", sagte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates.



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Wissenslunkenbe... 27. Apr 2007

Und genau das wäre aber für eine Beurteilung sinnvoll! Nix abgehakt - was Du schriebst...

Dumpfbacke 24. Apr 2007

Ohne Speed-Trap aber auch nicht! Deswegen sollten lieber diese sog. "Kontrollen...

Dumpfbacke 24. Apr 2007

Der Irak hatte doch auch Massenvernichtungswaffen und Saddam liebte doch auch...

dername 23. Apr 2007

Hauptsache im Gespräch...

Knux 23. Apr 2007

Darum geht es nicht, wie du wüsstest, wenn du nicht nur die Schlagzeilen und golem.de...


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