Spieletest: Red Ocean - Shooter auf Tauchstation

Unkomplizierte, aber auch monotone PC-Action

Die Collision Studios aus Hannover dürften wohl nur sehr wenigen PC-Spielern ein Begriff sein - die bisherigen Projekte der Entwickler wie die Strategietitel Napoleon und Augustus konnten nicht sonderlich von sich reden machen. Auch Red Ocean, ein düsterer First Person Shooter, der von dtp veröffentlicht wird, wird am Renommee des Studios wohl kaum etwas ändern.

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Red Ocean (Windows-PC)
Red Ocean (Windows-PC)
Das Szenario von Red Ocean ist auf den ersten Blick recht interessant - in der Rolle des Tauchlehrers Jack Hard entdeckt man am Meeresboden eine russische Forschungsanstalt aus dem Kalten Krieg, in der Terroristen die Weltherrschaft planen und dabei brutal und schonungslos gegen jeglichen Eindringling vorgehen. Unfreiwillig gerät Hard plötzlich selbst zwischen die Fronten und muss fortan in düsteren Gängen und Tunneln einen Bösewicht nach dem anderen ausschalten.

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Red Ocean
Red Ocean
Dtp preist Red Ocean als "kurzweilige Nonstop-Action" an, was in der Praxis leider "monotone Dauer-Ballerei" bedeutet - Rätsel gibt es keine, die Story wirkt bald eher zerfahren denn spannend und wirkliche spielerische Herausforderungen sucht man ebenfalls vergeblich. Im Grunde wird immer nur auf einen Terroristen nach dem anderen geschossen, was keine besondere Herausforderung darstellt, da die KI der Kontrahenten extrem zu wünschen übrig lässt. Deckung wird selten gesucht, und selbst auf extrem auffällige Aktionen des Spielers wird oft nicht reagiert. Zumindest dürfen diverse Waffen eingesammelt werden, die von der Pistole bis hin zum Plasma-Gewehr reichen. Gerade Letztere trumpft dann auch mit Projektilen auf, die von den Wänden abprallen und somit auch Gegner hinter der nächsten Ecke erwischen.

Red Ocean
Red Ocean
Wenn trotz mieser KI immer mal das eigene Ableben in Red Ocean beklagt werden muss, liegt das vor allem an der knappen Munition und den seltenen Medipacks. Spannung entsteht dadurch allerdings auch keine, zumal die beständig gleich aussehenden Schächte und Gänge trotz grundsätzlich sehenswerten Detailgrades schon bald auf Grund ihrer Monotonie die Motivation gegen null drücken. Immerhin darf ab und zu mal unter Wasser abgetaucht und dann die üblichen Schießprügel gegen eine Harpune eingetauscht werden. Lang anhaltende Shooter-Action bietet Red Ocean aber ohnehin nicht - nach etwa sechs bis acht Stunden ist das Ganze auch schon durchgespielt.

Red Ocean ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 35,- Euro. Der Titel hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten.

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Fazit:
Generell war es natürlich keine gute Idee von dtp, einen Shooter parallel zur Vorstellung von Stalker in die Läden zu bringen, Red Ocean hätte aber auch mit weniger namhafter Konkurrenz kaum einen Blumentopf gewinnen können - miese KI, kurze Spielzeit und monotone Level sind nicht unbedingt das, was man heutzutage von einem Ego-Shooter erwartet.

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