Zum Hauptinhalt Zur Navigation

SCO-Chairman gegen Hotspots

Anbieter sollen Pornos unterbinden. Ralph Yarro sitzt im Aufsichtsrat von SCO und engagiert sich im US-Bundesstaat Utah auch gegen Porno-Angebote im Internet. Nun forderte er, Hotspot-Anbieter sollten zur Verantwortung gezogen werden, wenn Minderjährige über ihre Netze auf Material für Erwachsene zugreifen können.
/ Julius Stiebert
26 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Yarro engagiert sich in der CP80 Foundation(öffnet im neuen Fenster) , einer Organisation, die Ports des im Internet verwendeten Protokolls TCP/IP isolieren möchte. Pornos und anderes Material für Erwachsene müssten demnach über spezielle Ports ausgeliefert werden, auf die nur volljährige Personen zugreifen können. Die Organisation geht davon aus, dass Pornografie bei Konsumenten beispielsweise dazu führe, Vergewaltigung nicht als ernsthaftes Verbrechen anzusehen.

SCO-Chairman Ralph Yarro forderte nun(öffnet im neuen Fenster) vor einem Komitee in Utah, dass Anbieter kostenloser Hotspots dafür verantwortlich gemacht werden sollen, wenn Minderjährige über diese Zugänge auf pornografische Webseiten gelangen. Dies bezieht Yarro allerdings offensichtlich nicht nur auf tatsächlich zum freien Surfen angebotene Hotspots, sondern auch auf private WLANs, die ohne Verschlüsselung zugänglich sind.

Wie genau dies funktionieren soll, nannten die Sprecher offenbar noch nicht. Der Betreiber eines Internet Providers bemängelte vor dem Komitee auch, dass es auch in Utah kein Problem sei, im Hotel Pornofilme zu sehen.


Relevante Themen