Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" erschienen

Screenshot #5
Damit bietet Ubuntu 7.04 vor allem für den Desktop-Einsatz einige interessante neue Funktionen. Doch auch auf den Server möchte das freie Betriebssystem gelangen bzw. erfahrene Linux-Nutzer ansprechen. Hierfür werden beispielsweise die im verwendeten Linux-Kernel 2.6.20 enthaltenen Virtualisierungsfunktionen genutzt. Das heißt per KVM unterstützt Ubuntu die Hardware-Virtualisierungen AMD-V und Intel VT. Daneben werden auch die Hypervisor-Schnittstellen Parvirt_ops und VMI unterstützt, womit die Leistung als Gastsystem unter passenden Hypervisorn verbessert werden soll. Xen ist wie schon zuvor wieder dabei, muss jedoch manuell installiert werden.
Generell soll auch die Leistung des Systems für den Server-Einsatz verbessert worden sein, unter anderem beim Betrieb auf Multicore-Prozessoren und 64-Bit-CPUs. Die verfügbare Rechenzeit soll besser zugeteilt werden, so dass Dienste wie Webserver und Datenbank auch unter hoher Last stabil und flüssig laufen. Speziell für den Server-Einsatz ist nun auch die Ubuntu-Installation über eine SSH-Sitzung möglich und ein neues Werkzeug erleichtert die automatisierte Aktualisierung der Installation.
Für den Server-Einsatz gehören unter anderem Apache 2.23, MySQL 5.0.38, PHP 5.2.1 zum Lieferumfang. Aber auch PostgreSQL 8.2.3, Python 2.5 und Perl 5.8.8 bringt Ubuntu von Haus aus mit. Die freie .Net-Umsetzung Mono 1.2.3.1 ist ebenfalls enthalten.

Screenshot #7
Dass Ubuntu den Server zunehmend als Zielplattform wahrnimmt, zeigt sich auch dadurch, dass Ubuntu-Hauptsponsor Canonical mehrere Stellen für Server-Entwickler offen hat und einen Produkt-Manager sucht. Vermutlich werden also spätestens für die nächste Version mit fünfjährigem Server-Support noch einige zusätzliche Funktionen für diesen Bereich folgen, eine spezielle Server-CD gibt es jedenfalls auch von Feisty Fawn wieder. Ubuntu 7.04 wird wie alle normalen sechsmonatigen Veröffentlichungen 18 Monate lang mit Updates versorgt.
Ubuntu 7.04 steht ab sofort zum Download als Desktop-CD mit grafischer oder als Alternate-CD mit textbasierter Installation bereit. Auch Edubuntu und Kubuntu gibt es in der neuen Version. Dabei läuft die Distribution auf x86- und AMD64-Systemen inklusive Intel-Macs. Die Server-CD gibt es auch für Sun UltraSPARC, wobei diese Version vorhandene Betriebsysteme nun erkennt und bei der Installation nicht beschädigt.
Zur Veröffentlichung von Feisty Fawn hat Golem.de auch zwei Interviews mit Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth und Malcolm Yates von Canonical geführt.
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Hi, keine Ursache..;-) hab ich doch gern gemacht. Bin auch immer für Hilfe dankbar; Man...
Von 0.35% auf 0.57% in nur 3 Monaten? Also wenn das nicht eine positive Entwicklung...
Heulsuse!!! ;-)
Ubuntu 6.10 wirkte auch schon unfertig, zumindest sollten Kernels nicht panicen, schon...