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IDF: Erste Benchmarks von Penryn mit Quad-Core und 3,33 GHz

Deutlich schneller als Core2 - vor allem mit optimiertem Code

Zum Abschluss des ersten Intel Developer Forums (IDF) in Peking hat Intel Journalisten wieder einmal erlaubt, einem noch nicht verfügbaren Prozessor auf die Kontaktflächen zu fühlen. Das Ergebnis: Bei nur 12,5 Prozent höherem Takt kann ein Penryn gegenüber dem Core 2 sogar bis zu 111 Prozent schneller sein - wenn die Software besonders gut angepasst ist.

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Intels Leistungswerte für Penryn
Intels Leistungswerte für Penryn
Intel stellte zum Test drei Systeme - und führte die nebenstehend wiedergegeben Benchmarks einzeln vor. Es war nicht erlaubt, eigene Tests durchzuführen oder einen Blick in die Rechner zu werfen. Das Bild des Penryn-Mainboards stammt von einem vierten System. Kurze Blicke in den Gerätemanager von Windows Vista und das Programm CPU-Z erweckten jedoch den Eindruck, dass die Maschinen genau so konfiguriert waren, wie Intel das in seinem Datenblatt zu diesen Tests angegeben hatte. Da die Tests den Journalisten nur gemeinsam vorgeführt wurden, sind identische Ergebnisse auf anderen Webseiten und in Zeitschriften recht wahrscheinlich.

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3DMark06-Testlauf
3DMark06-Testlauf
An der Ausstattung der Rechner (Bad-Axe-2-Mainboard mit 975X-Chipsatz, 2 GByte DDR-2-800-DRAM) für einen Prozessor-Test gibt es auch wenig zu meckern, einzig die Grafikausstattung mit nur einer GeForce 8800 GTX, also nicht zweien in SLI-Konfiguration, bremst die Grafiktests etwas aus. Vor allem 3DMark06 kann mit einer zweiten Karte gut zulegen. Über die Verbesserungen des Penryn hatte Golem.de bereits ausführlich berichtet. Intel hatte bei der Auswahl der Benchmarks auch darauf geachtet, dass nicht nur die höheren Takte (3,33 GHz statt bisher 2,93 GHz), sondern auch der statt bisher 1.066 MHz effektiv 1.333 MHz schnelle FSB und der mit 6 MByte 50 Prozent größere L2-Cache pro Die zum Tragen kamen.

Half-Life 2 profitiert deutlich
Half-Life 2 profitiert deutlich
Der vielfach eingesetzte CineBench 9.5 arbeitet nicht mit SSE-2-Befehlen, sondern setzt vor allem auf eine starke FPU. Hier kommen laut Aussage der Test-Ingenieure vor allem die effektivere Divisionseinheit zum Tragen. Andere Anwendungen, wie das hier 37 Prozent schnellere Half-Life 2, profitieren sowohl von den Architektur-Erweiterungen als auch dem größeren Cache - in diesem Fall aber nicht von 4 statt 2 Kernen: Das Spiel war auf einem Dual-Core-Penryn genauso schnell wie auf einem Quad-Core-Penryn.

Blick auf ein Penryn-Board
Blick auf ein Penryn-Board
Am schnellsten kann Penryn aber arbeiten, wenn ein Programm die 47 neuen SSE4-Befehle benutzt. Intel demonstrierte das mit einer Alpha-Version von DivX 6.6. Der MPEG-4-Encoder brauchte für das Transkodieren eines kurzen Videos auf Penryn nur 18 Sekunden, der Core 2 Extreme QX6800 schaffte das erst in 38 Sekunden. DivX wies jedoch darauf hin, dass es sich hier noch um sehr frühen Code handelte, der in der endgültigen Version auch noch etwas langsamer sein könnte.

Trotz der eindrucksvollen Ergebnisse bleiben Intels Benchmark-Aktionen, die vor einem Jahr mit Vorabtests der Core-2-Prozessoren begonnen wurden, bei allen Bemühung zur Transparenz zweifelhaft - die Desktop-Versionen der hier vermessenen CPUs kommen nach bisherigem Stand frühestens in einem halben Jahr auf den Markt. Immerhin ließ Intel nun schon zum zweiten Mal ein Vergleichssystem mit AMD-Prozessor aus dem Spiel, verglich also nur eigene Produkte mit einem Prototypen. Sobald AMD erste K10-CPUs liefern kann, kann sich das womöglich wieder ändern.



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