Killerspiele: Pfeiffer fordert strafrechtliches Verbot
Nach der Notwendigkeit schärferer Waffengesetze gefragt, lobt Pfeiffer gegenüber der Passauer Neuen Presse(öffnet im neuen Fenster) das deutsche Waffenrecht, stellt aber klar: "Ein Totalschutz ist nicht erreichbar. Wer töten will, wird es immer schaffen, an Waffen heranzukommen." Für ihn ist hier zu Lande ein anderes Thema in diesem Zusammenhang wichtiger: ein Werbe- und Verkaufsverbot für "Killerspiele".
Größere Sorge bereitet ihm, dass sich vor allem männliche Jugendliche durch Computerspiele "systematisch desensibilisieren" . Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer habe "sich erst am Computer in Stimmung geschossen" .
Als Beispiel für ein Spiel mit extremen Gewaltexzessen führt Pfeiffer Der Pate an, dabei werde "aggressives Töten mit Punkten belohnt" . Hier bedürfe es eines strafrechtlichen Verbots. Eine Jugendfreigabe hat das Spiel von der USK nicht erhalten, darf also nur an Erwachsene verkauft werden.



