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IDF: Neue UMPCs kleiner als die PSP (Update)

UMPC von Fujitsu
UMPC von Fujitsu
Während die meisten Hersteller auf ein Design mit Ausziehtastatur setzen, hat Fujitsu aus dem UMPC einen geschrumpften Tablet-PC gemacht, der eine recht große Tastatur besitzt und sich dennoch mit Stift wie ein PDA bedienen lässt. Alle abgebildeten Geräte sollen noch im Sommer 2007 auf den Markt kommen, in welchen Ländern und zu welchem Preis, ist noch nicht bekannt.

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Zwar hat Intel mit Asus, Samsung und Fujitsu schon Mobile-Schwergewichte im Boot, andere Hersteller wie Acer zögern aber noch, da die UMPC-Hardware nicht ausgereift sei.

Menlow-Prototyp
Menlow-Prototyp
Nach Intels Willen wird sich das 2008 ändern, wenn die Plattform "Menlow" mit dem Prozessor "Silverthorne" in 45 Nanometern erscheint. Er soll wiederum halb so viel Strom verbrauchen wie Stealey, also vermutlich um 5 Watt und in nochmals kleineren Gehäusen stecken. Das Mainboard eines Menlow-UMPCs belegt gerade einmal die Grundfläche einer Spielkarte. Was sich damit anstellen lässt, demonstrierte Chandrasekher an einem von Compal entworfenen Prototypen, der auf dem erst im März fertig gestellten "First Silicon" des Silverthorne basierte und nicht größer als Sonys PSP war.

Über eine WLAN-Verbindung konnte er unter Windows XP ein Video von YouTube abspielen - Zielplattform für alle UMPCs ist aber Windows Vista, wie Intel stets betonte. Aber auch Ubuntu und Red Flag wollen ihre Linux-Distributionen an die UMPCs anpassen. Mit einem anderen Prototypen, der deutlich größer war, demonstrierte Intel auch eine WiMax-Verbindung per UMPC.

Silverthorne
Silverthorne
Da die erste Generation der Intel-Taschenrechner wegen kurzer Akkulaufzeiten und großer Abmessungen viel Schelte einstecken musste, bezeichnet der Chiphersteller die Geräte inzwischen nur noch selten als "UMPC". Vielmehr werden sie als "Mobile Internet Device" (MID) vermarktet. Chandrasekher meinte in Anspielung auf Apples iPhone - in dem nur der Flash-Speicher von Intel stammt: "Die Leute wollen das ganze Internet auf solchen Geräten, nicht auf einem Telefon." Da der Bedarf recht hoch eingeschätzt wird, wurde Menlow von einem vagen Termin 2008 auf das erste Quartal 2008 vorverlegt. Nach Menlow soll dann Intels erstes mobiles System-on-a-Chip (SoC) erscheinen.

Nachtrag vom 18. April 2007, 10:35 Uhr:
Andand Chandrasekher bestätigte gegenüber Golem.de die hier genannten technischen Daten der Prozessoren A100 und A110. Er erklärte auch, dass die beiden neuen CPUs wie die bisherigen UMPC-Chips auf dem Dothan-Kern des Pentium M basieren und in 90 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden - daher sei auch die Leistungsaufnahme nicht weiter zu drücken. Dass Intel noch nicht auf 65 Nanometer umgestiegen ist, begündete Chandrasekher mit einem Zeitproblem: Man habe die Plattform unbedingt ein Jahr nach Start mit einem "Refresh" versehen wollen und sich gegen den Zwischenschritt mit 65 Nanometern entschieden.

Sonys bisher kleinsten UMPC "UX" habe Intel übrigens bei seinen Vorführungen nicht vergessen, erklärte der Intel-Manager. Das "wunderschöne Gerät", so Chandrasekher, sei aber schlicht noch nicht aufzutreiben gewesen.

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razer 23. Apr 2007

Gehts nich etwas netter? ;-)

fabdn 18. Apr 2007

hmm ich hab mir auch erst gedacht: interessante sache. jetzt frag ich mich aber: wer...

r. 18. Apr 2007

ACK, „superschnell" oder „bedienbar" in Kombination mit Symbian ist brutal. --r.

r. 18. Apr 2007

Ein beliebiges Smartphone und eine zusammenklappbare Bluetooth-Tastatur. Du brauchst...


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