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IDF: Projekt "Larrabee" als rekonfigurierbarer Prozessor

Many-Core-CPU statt Grafikkarte - oder?

Das seit Monaten durch die Gerüchteküche schleichende Gespenst "Larrabee" hat Intel auf dem IDF in Peking ein Stück weit enthüllt. Es handelt sich um eine Many-Core-CPU, also einen Prozessor mit deutlich mehr als vier Kernen, deren Funktionseinheiten per Software neue Tricks lernen können - so ähnlich arbeiten aber auch aktuelle Grafikkarten.

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Wie bereits gemeldet, empfindet Intel die zunehmend auch für allgemeine Rechenaufgaben verfügbaren sehr schnellen Grafikprozessoren von AMD/ATI und Nvidia als Bedrohung - und schnitzt sich deswegen seinen eigenen "Beschleuniger", wie dedizierte Co-Prozessoren inzwischen genannt werden. Solche Beschleuniger, die beispielsweise als FPGA bereits auf Steckkarten eingesetzt werden, übernehmen Spezialaufgaben wie ganz bestimmte Algorithmen, die sie unabhängig von der CPU schneller berechnen können, als der beste Code auf einem Allzweck-Prozessor es vermag.

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Larrabee - Many-Core auf x86-Basis
Larrabee - Many-Core auf x86-Basis
Den Beschleunigern fehlt bisher jedoch die Programmierbarkeit des Prozessor-Verhaltens selbst, sprich die Möglichkeit, Code in den Beschleuniger zu laden - genau das tun aber GPUs seit Jahren mit ihren Shader-Einheiten. Da die GPUs auch für allgemeine Aufgaben interessant werden - als "General Purpose GPU" (GPGPU) -, will Intel dem schnell einen Riegel vorschieben und scheint offenbar bereits Microsoft überzeugt zu haben. Intel-Vize Pat Gelsinger zitierte den Redmonder Forschungs-Chef David Williams: "Intels Ansatz wird die 'Debatte' um den Nutzen von GPGPUs beenden."

Was an Larrabee so toll sein soll, verriet Gelsinger auch auf hartnäckiges Nachfragen nicht - dass man das Konzept auch als Grafikbeschleuniger nutzen könnte, wollte er ebenfalls nicht bestätigen. Dafür verriet er, dass es sich um einen Many-Core-Prozessor handelt, für den Polaris die Vorarbeit geleistet hat - inbesondere, was die Kommunikation der Kerne untereinander betrifft. Gegenüber anderen Beschleunigern, so Gelsinger weiter, ist Larrabee aber mit x86-Code zu programmieren - und den dafür vielfältig verfügbaren Werkzeugen.

Schon für die reinen GPUs mussten sich die Chip-Hersteller und Microsoft Compiler und Sprachen schreiben, was die Entwicklung freilich aufhält. Gelsinger ließ sich noch aus der Nase ziehen, dass die in seinen Präsentationen "IA" genannte "Intel Architecture" - vulgo x86 - bei Larrabee den Standard-Befehlssatz und die Speichermodelle einschließt - aber auch erweitert werden kann. Ob mit bestehenden, weil für Multimedia-Anwendungen nahe liegenden Instruktionen aus dem Pool von MMX bis SSE4 wollte der Intel-Vize dann wieder nicht preisgeben. Ebenso wenig wie den Termin für ein mögliches erstes Larrabee-Produkt. Irgendwann 2008 soll es so weit sein.

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Hvoralek 20. Apr 2007

Ist gesichert, dass IA 32 (also x86) gemeint ist und nicht IA 64 (--> Itanium)? Polaris...

Propheten... 19. Apr 2007

Nun ja, die Theorie vom Propheten war ja nicht gerade ernst gemeint, nehme ich mal an...

Quizzler 18. Apr 2007

Grand mach ichs maul zu ... siehe unten

Suomynona 17. Apr 2007

Thema leider verfehlt, es geht hier nicht um die (bestehenden) Treiber... Es geht um...

Quizzler 17. Apr 2007

Das habe ich nie bezweifelt. Ich wende mich nur an die, die in den letzten Wochen bei...


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