IDF: Xeon 7300 mit 4 Kernen für 4 Sockel im 3. Quartal 2007

Neuer Server-Prozessor samt Chipsatz mit mehreren Speicherkanälen

In Peking hat Intel erstmals die 7300er-Serie der Xeons mit vier Kernen und insgesamt 8 MByte L2-Cache gezeigt. Sie soll bereits im dritten Quartal 2007 auf den Markt kommen. Wesentliche Änderungen stecken dabei auch im Chipsatz.

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Tigertons Funktionen
Tigertons Funktionen
Beim nun Xeon 7300 getauften Prozessor handelt es sich um den lange erwarteten "Tigerton", der nach dem Wechsel zu FB-DIMMs die ersten großen Änderungen an den Chipsätzen für Intel-CPUs mit sich bringt. Tigerton kommt mit rund 3 GHz Takt und einem effektiv 1.066 MHz schnellen FSB und basiert auf der Core-2-Architektur mit 65 Nanometern Strukturbreite.

Besonders interessant an den Xeon 7300 ist der Chipsatz "Clarksboro", der pro Northbridge vier statt bisher zwei Speicherkanäle für FB-DIMMs bietet. Das soll nicht nur die Leistung steigern, sondern durch wechselseitige Auslastung auch den Stromverbrauch der umstrittenen Speicherform senken. Zudem hat Clarksboro einen so genannten "Snoop Filter", der an den FSBs lauscht (to snoop) und die Konsistenz der Daten in den Caches der einzelnen Kerne sichert.

Tigerton System von Sun
Tigerton System von Sun
Da die Xeons keine direkte Verbindung untereinander haben, ist dies ein Behelf, um zeitraubende Speicherzugriffe zu vermeiden. AMD wird nicht müde, die Cache-Kohärenz seiner Opterons durch die direkte Verbindung per HyperTransport zu betonen. Und bis auch Intel mit "Nehalem" einen integrierten Speichercontroller hat, muss eben der Snoop-Filter her. Mit derzeit 64 Snoop-MByte für Clarksboro verteuert der Zusatzspeicher aber die Mainboards, was bei den ohnehin hohen Kosten eines Servers aber kaum ins Gewicht fällt.

Mit mehr Speicherkanälen und dem Snoop-Filter weitet Intel also den Flaschenhals seines an einen FSB gebundenen Designs ein vermutlich letztes Mal, um AMDs "Barcelona" zu kontern - und folglich kommt der Xeon 7300 samt Clarksboro bereits im dritten Quartal 2007 auf den Markt - Opteron lässt grüßen.

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