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Interview: "Ubuntu ist Mitglied der Debian-Familie"

Golem.de: Verraten sie mir denn auch, welchen kommerziellen Erfolg Dapper Canonical brachte - wie viele Support-Verträge haben Sie verkauft?

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Shuttleworth: Oh, ich weiß es nicht ganz genau. Aber ich kann sagen, dass die USA 60 Prozent unseres Marktes ausmachen und Server nehmen 70 Prozent ein.

Golem.de: Sind denn nennenswerte Kunden darunter?

Shuttleworth: Ich glaube, die meisten sind nicht erwähnenswert. Aber der Video-Streaming-Anbieter Joost zum Beispiel baut seine gesamte Streaming-Architektur auf Ubuntu-Servern auf.

Golem.de: Wenn Dapper für den Business-Nutzer ist und Edgy für Leute, die die aktuelle Technik haben wollen, für wen ist dann Feisty?

Shuttleworth: Feisty löst Edgy ab, bietet also wieder die neuen Techniken. Der Release-Zyklus war länger als bei Edgy, da wir Dapper ja verschoben hatten und deshalb später mit Edgys Entwicklung begannen. Feisty bietet neue Funktionen für verschiedene Zielgruppen.

Für Entwickler gibt es Apport, ein Fehlermeldungs-Framework. Wenn eine Applikation abstürzt, sammelt es Informationen wie Stack-Traces und schickt diese an uns, so dass wir die Informationen an die betroffenen Projekte weitergeben können. Die Idee dahinter ist, die Ubuntu-Anwender mit den Entwicklern zu verbinden. Dies sollte die Qualität der Software deutlich verbessern, denn die Entwickler bekommen sehr viele genaue Informationen über den Absturz. Natürlich beachten wir die Privatsphäre, der Nutzer kann wählen, ob die Informationen an uns gesendet werden und können auch alles einsehen, was übermittelt wird.

Für Endnutzer gibt es beispielsweise ein neues Framework, das die Installation zusätzlicher Codecs erleichtert. Wir müssen bei der Auslieferung von Multimedia-Codecs sehr aufpassen, da diese in manchen Ländern durch Patente abgedeckt werden. Versucht ein Anwender nun eine Datei zu öffnen, für die ein Codec fehlt, wird ihm angeboten, diesen nachzuinstallieren und es werden auch Informationen zur rechtlichen Situation angezeigt.

Zudem gibt es nun Plug-and-Play-Netzwerkkonfiguration, um beispielsweise direkt drahtlosen Netzwerken beizutreten, Drucker oder Dateifreigaben im Netzwerk zu finden.

Aus der Community kam der Windows-Migrationsassistent. Wenn man Ubuntu auf einem Windows-XP-Rechner installiert, übernimmt dieser automatisch Einstellungen und beispielsweise Lesezeichen aus dem Internet Explorer, so dass mit der Ubuntu-Installation direkt losgearbeitet werden kann.

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Hans Kehler 29. Mai 2009

Was für ein Stuss... Bin durch Zufall über den Artikel und diese mehr als zweifelhaften...

ananonmyous 22. Apr 2007

2 Möglichkeiten: a) er will trollen, b) er rafft es wirklich nicht. ich vermute ersteres

Onez 21. Apr 2007

Der Typ ist wirklich cool.

Pilgervater 20. Apr 2007

Das kenn ich doch auch noch: FlowerPower

sleipnir 19. Apr 2007

...dass Zeta ein Frauenbetriebssystem ist... XD


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