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Interview: "Ubuntu ist Mitglied der Debian-Familie"

Golem.de: Andreas Barth zweifelte aber auch Ubuntus Erfolg an und schob es auf viel Marketing.

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Shuttleworth: Diese These ist schwer zu glauben, wir bekommen täglich etwa doppelt so viele Fehlerberichte wie das Debian-Projekt. Das heißt nicht, dass Ubuntu doppelt so viele Fehler hat, es spricht für die Masse an Nutzern. Es macht mich betroffen, dass er Ubuntu nur für einen Marketing-Hype hält. Wir haben eine große Community, die sich um so viele Bereiche in Ubuntu kümmert.

Ich wollte nie eine Feindschaft zwischen Debian und Ubuntu. Wir haben dasselbe Ziel: Menschen mit freier Software zu versorgen, die sich einfach nutzen lässt und zuverlässig ist. Es ist einfach, jemanden bei Debian zu finden, der hässliche Dinge über Ubuntu sagt. Aber damit kommt man nicht an das "Herz" unserer Beziehung. Und jede Beziehung ist doch auch Arbeit, ich werde mich auch weiter einem gesunden Verhältnis zwischen Debian und Ubuntu widmen und es stört mich, wenn Kommentare wie die von Andreas als repräsentative Meinung betrachtet werden.

Golem.de: Dann kommen wir doch auf den Erfolg von Dapper Drake zu sprechen, für das es länger Support gibt als für die üblichen Versionen. Nach der Veröffentlichung gab es viele Leute, die sich über Fehler in Dapper beschwerten. Wie sehen Sie den Erfolg?

Shuttleworth: Es ist fantastisch! Gerade kürzlich wurde IBM DB2 für Dapper zertifiziert. So etwas ist wichtig für die Akzeptanz von Dapper in Firmen, die lange planen wollen. Die Support-Zeit ist ein wichtiger Aspekt, wenn sich Firmen für Ubuntu entscheiden. Andererseits habe ich schon erstaunlich viele Leute gesehen, die die Veröffentlichungen mit 18-monatigem Support auf Servern einsetzen. Daher müssen wir uns auch diesen widmen, um Server-Qualität zu erreichen.

Wir haben viel daran gearbeitet, um Dapper fehlerfrei zu halten und daher sind wir in der Lage, es so lange zu unterstützen. Mit der Codebasis sind wir sehr zufrieden.

Golem.de: Welches wird denn die nächste Version mit Long-Term-Support sein?

Shuttleworth: Das haben wir noch nicht entschieden, sondern sprechen noch mit dem technischen Vorstand bei Canonical darüber. Ich denke Feisty+2 bzw. Gutsy+1 wird es wohl werden.

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Hans Kehler 29. Mai 2009

Was für ein Stuss... Bin durch Zufall über den Artikel und diese mehr als zweifelhaften...

ananonmyous 22. Apr 2007

2 Möglichkeiten: a) er will trollen, b) er rafft es wirklich nicht. ich vermute ersteres

Onez 21. Apr 2007

Der Typ ist wirklich cool.

Pilgervater 20. Apr 2007

Das kenn ich doch auch noch: FlowerPower

sleipnir 19. Apr 2007

...dass Zeta ein Frauenbetriebssystem ist... XD


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