Abo
  • Services:

Wurm nutzt offenes Sicherheitsloch im Windows Server aus

RPC-Sicherheitsleck erlaubt Ausführung von Programmcode

In der vergangenen Woche hatte Microsoft auf ein nicht geschlossenes Sicherheitsloch im Windows Server hingewiesen. Das Risiko wurde von Redmond als wenig gefährlich klassifiziert. Zu dem Zeitpunkt war bereits Schadcode im Internet entdeckt worden. Wenige Tage später machte ein erster Wurm die Runde, der sich das Sicherheitsloch zu Nutze macht. Einen Patch gibt es bislang nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Sicherheitsleck steckt in den RPC-Funktionen des DNS-Service vom Windows Server 2000 sowie 2003 und im Windows Small Business Server 2000 sowie 2003. Ein Angreifer kann das Sicherheitsleck ausnutzen, indem er speziell formatierte RPC-Pakete an einen entsprechend verwundbaren Server sendet. Dann kann Programmcode auf dem Server ausgeführt werden, womit ein Angreifer ein fremdes System unter seine Kontrolle bringen kann.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink Ingenieurgesellschaft für Prozeßrechner- und Mikrocomputeranwendungen mbH, Freudenberg, Dortmund
  2. SSC-Services GmbH, Böblingen bei Stuttgart

Microsoft hat das Sicherheitsloch als wenig gefährlich dargestellt, da der im Internet zu findende Schadcode noch keine starke Verbreitung gefunden habe. Die Sicherheitsspezialisten von McAfee und Symantec berichten hingegen übereinstimmend, dass bereits starke Wurmaktivitäten bemerkt wurden. Der Schädling öffnet eine Hintertür auf dem befallenen System und wartet auf weitere Instruktionen. Entsprechende Server könnten so für den Aufbau eines Botnets missbraucht werden, um etwa massenhaft Spam zu versenden.

Bis zum Erscheinen eines Patches empfiehlt Microsoft die Abschaltung des RPC-Dienstes, um eine Ausnutzung der Sicherheitslücke zu verhindern. Wann Microsoft einen Patch für den Windows Server 2000, 2003 sowie den Windows Small Business Server 2000 und 2003 bereitstellen wird, ist nicht bekannt. Möglicherweise erscheint der Patch erst am nächsten geplanten Patch-Day am 8. Mai 2007.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

Silke Leipold 25. Apr 2007

Weil sich Arcor um gar nichts kümmert. Den Verein kann man vergessen. Server geht nicht...

mag3rquark 18. Apr 2007

Denkt ihr beiden auchmal nach, es ist in UN üblich des Rating einer sicherheitslück...

It's Me 17. Apr 2007

Das stimmt wohl nicht immer zum Beispiel hier http://secunia.com/advisories/21820/ die...

tech64324 17. Apr 2007

...denn, das Sicherheitsloch betrifft nicht den RPC Dienst selber, sondern RPC Aufrufe...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

Virgin Galactic: Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle
Virgin Galactic
Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle

Die Entwicklung des Raketenflugzeugs für Touristenflüge in den Weltraum hat schon vier Menschenleben gekostet. Vergangenen Donnerstag hat Virgin Galactic die Tests mit Raketentriebwerk wieder aufgenommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
    BeA
    Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

    Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
    Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

    1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
    2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
    3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

      •  /